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SUMMARY:Von Berlin nach HollywoodSein oder Nichtsein (1959) - Urania
DESCRIPTION:Die Komödie „To Be or Not to Be“ (1942) des deutsch-jüdischen Regisseurs Ernst Lubitsch handelt von einer polnischen Schauspieltruppe während des Zweiten Weltkriegs\, die im besetzten Warschau ihre Schauspielkunst nutzt\, um die Nazis zu täuschen und auszutricksen. Neben Hollywood-Größen wie Jack Benny spielte auch Felix Bressert\, ein deutsch-jüdischer Schauspieler aus Ostpreußen\, eine wichtige unterstützende Rolle. Nach der Veröffentlichung wurde der Film zunächst für seine komisch-satirische\, scheinbar geschmacklose Darstellung der ernsten Situation des besetzten Polen kritisiert\, entwickelte sich jedoch im Laufe der Zeit zu einem Filmklassiker. \n\n\n\nDiskutierende: \n\n\n\nDani Levy ist ein in Berlin lebender Schweizer Regisseur\, Schauspieler und Drehbuchautor und gehört zu den erfolgreichsten Filmemachern des deutschsprachigen Kinos. Der 1957 in Basel als Kind jüdischer Eltern geborene Levy hat sich in seinen Filmen wie „Meschugge“ (1998) und „Alles auf Zucker!“ (2004)\, für den er den Ernst-Lubitsch-Preis erhielt\, auf tragikomische Weise mit jüdischem Leben nach der Shoah und mit heutigem Antisemitismus auseinandergesetzt und damit große Wirkungen erzielt. Seine Parodie „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Hitler“ (2007) stand in der besten Tradition klassischer antifaschistischer Komödien wie „Der große Diktator“ (1940). Für seinen Tatort „Die Musik stirbt zuletzt“ (2018) verwendete er Musik ermordeter jüdischer Komponisten\, die er damit wieder in Erinnerung brachte. \n\n\n\nDaniel Jonah Wolpert ist Filmhistoriker und hat sich auf den deutschen Film unter alliierter Besatzung (1946–1949) spezialisiert. Darüber hinaus hat er zahlreiche Artikel über den deutschen\, tschechischen und sowjetischen Film veröffentlicht. Sein Interesse an dieser Epoche der Filmgeschichte wurde durch eine zufällige Sichtung von „Lang ist der Weg“ (1948) in New York im Rahmen einer persönlichen Recherche geweckt\, die den Anstoß zu seinem Dissertationsprojekt gab. \n\n\n\nOrt: Urania Berlin e.V. An der Urania 17\, 10787 Berlin \n\n\n\nVon Berlin nach Hollywood\n\n\n\nAnlässlich des 120. Geburtstags von Billy Wilder (1906–2002) richtet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gemeinsam mit der Urania Berlin e. V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg im Frühjahr 2026 die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ aus. Doch Wilder war nur einer von vielen Jüdinnen und Juden\, die zunächst auf Berliner Bühnen und später in der US-amerikanischen Filmindustrie arbeiteten – wie etwa der Schauspieler Alexander Granach\, der Regisseur Ernst Lubitsch oder die Drehbuchautorin Vicki Baum. Sie prägten die Berliner Kultur der Weimarer Republik und gestalteten nach ihrer Ankunft in den USA die aufblühende Filmindustrie in Hollywood entscheidend mit. Die Filmreihe rückt diese jüdischen Protagonist:innen ins Zentrum\, macht die Kontinuitäten ihres Schaffens zwischen Berlin und Hollywood sichtbar und unterstreicht damit ihren Platz in der Filmgeschichte. \n\n\n\nDas Filmprogramm verbindet zentrale Werke des US-amerikanischen Exilkinos mit den vielschichtigen Erfahrungswelten dieser jüdischen Filmschaffenden\, deren Biografien und Themen zwischen Berlin\, Wien\, Warschau\, Los Angeles und New York oszillieren. Die Auswahl spiegelt sowohl individuelle Lebenswege als auch kollektive Erfahrungen von Flucht\, Exil und kultureller Neuverortung. \n\n\n\nDie Vorführungen finden wechselnd in den beteiligten Institutionen statt; die Auftaktveranstaltung am 17. März 2026 wird in der Urania Berlin ausgerichtet. \n\n\n\nAuf jede Filmvorführung folgt eine moderierte Diskussion mit Knut Elstermann sowie mit anderen Kulturschaffenden \n\n\n\n\nAnmeldung
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SUMMARY:Führung: Einblicke in die Ausstellung Gefühlsdinge (deutsch)
DESCRIPTION:  \n+++ BESUCHER:INNEN-INFORMATION +++DIE FÜHRUNG AM 01. APRIL 2026 um 16:00 UHR ENTFÄLLT AUS GESUNDHEITLICHEN GRÜNDEN\nERSATZTERMIN IST DER 06. MAI 2026 UM 16:00UHR\nWas passiert\, wenn wir Objekten zuhören\, anstatt sie zu besitzen?Unsere Welt dreht sich heute schneller denn je – und stellt unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt vor neue Herausforderungen.Unsere Reaktionen sind oft sehr emotional.„Gefühlsdinge“ bringt Emotionen und Erinnerungen von jüdischen Communitys mit Objekten des Museums zusammen. \nIn der Ausstellung treten Berliner Jüdinnen und Juden aus 14 Herkunftsländern in einen Dialog mit historischen Dingenaus der Sammlung des Museums. Die Geschichten dieser Objekte sind durch die Schoa\, durch die Wirren von Kriegenund Krisen zumeist verschütt gegangen. Dabei sprechen wir zentrale Fragen nach Erinnerung und Zugehörigkeit an.Die Ausstellung zeigt das Museum als lebendigen Begegnungsraum\, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen– und in dem Zuhören zu einer essenziellen Form der Verständigung wird. \nDie Führung ist kostenfrei. \nTreffpunkt: \n16:00 Uhr im Eingangsbereich der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. \nAnmeldung unter: info@centrumjudaicum.deSprache: Deutsch & Englisch \nWeitere Termine \n2025:04.06.25 / 15:30 Uhr / Deutsch02.07.25 / 04.00 p.m. / Englisch06.08.25 / 16:00 Uhr / Deutsch03.09.25 / 04.00 p.m. / Englisch08.10.25 / 16:00 Uhr / Deutsch05.11.25 / 04.00 p.m. / Englisch03.12.25 / 16:00 Uhr / Deutsch \n2026:07.01.26 / 4.00 p.m. / Englisch04.02.26 / 16:00 Uhr / Deutsch04.03.26 / 4.00 p.m. / Englisch01.04.26 / 16:00 Uhr / Deutsch / entfällt06.05.26 / 16:00 Uhr / Deutsch / Ersatztermin
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SUMMARY:Von Berlin nach HollywoodNinotschka (1939) OmU
DESCRIPTION:„Ninotschka“ (1939) ist eine US-amerikanische Komödie des deutsch-jüdischen Regisseurs Ernst Lubitsch\, in der Greta Garbo die sowjetische Agentin Ninotschka spielt\, die sich in Paris in den Grafen Léon und den kapitalistischen Lebensstil verliebt. Das Drehbuch wurde von Billy Wilder mitgeschrieben. Der aus Galizien stammende Schauspieler Alexander Granach\, der seine schauspielerische Karriere im jiddischen Theater des Berliner Scheunenviertels begann\, sowie Felix Bressert\, ein deutsch-jüdischer Schauspieler aus Ostpreußen\, spielen unterstützende Nebenrollen. Der Film wurde in der Sowjetunion für seine Kritik an den dortigen Lebensumständen verboten\, während er in den USA und Europa großen Erfolg hatte. In Deutschland wurde er erst 1948 uraufgeführt. \n\n\n\nDiskutierende: \n\n\n\nRainer Rother ist ein deutscher Filmhistoriker\, Kurator und Publizist\, der über viele Jahre die Deutsche Kinemathek in Berlin leitete und sich intensiv mit der Geschichte und Ästhetik des Films auseinandersetzt. Er war zudem in leitenden Funktionen bei der Retrospektive der Berlinale tätig und hat zahlreiche Bücher\, Ausstellungskonzepte und Texte zum deutschen und internationalen Kino veröffentlicht und sich besonders für die Bewahrung des (deutschen) Filmerbes engagiert. Hierfür wurde er 2025 mit der Berlinale Kamera geehrt. \n\n\n\nKatja Nicodemus ist Journalistin und Filmkritikerin. Sie studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Paris\, arbeitete bei verschiedenen Radiosendern und fing 1998 als Filmredakteurin bei Tip und taz an. Seit 2002 schreibt sie Filmkritiken im Feuilleton von Die Zeit. Neben ihren Kritiken hat Nicodemos eine Vielzahl internationaler Filmschaffender interviewt und ist auch in Radiokommentaren und -features präsent. \n\n\n\nVon Berlin nach Hollywood\n\n\n\nAnlässlich des 120. Geburtstags von Billy Wilder (1906–2002) richtet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gemeinsam mit der Urania Berlin e. V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg im Frühjahr 2026 die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ aus. Doch Wilder war nur einer von vielen Jüdinnen und Juden\, die zunächst auf Berliner Bühnen und später in der US-amerikanischen Filmindustrie arbeiteten – wie etwa der Schauspieler Alexander Granach\, der Regisseur Ernst Lubitsch oder die Drehbuchautorin Vicki Baum. Sie prägten die Berliner Kultur der Weimarer Republik und gestalteten nach ihrer Ankunft in den USA die aufblühende Filmindustrie in Hollywood entscheidend mit. Die Filmreihe rückt diese jüdischen Protagonist:innen ins Zentrum\, macht die Kontinuitäten ihres Schaffens zwischen Berlin und Hollywood sichtbar und unterstreicht damit ihren Platz in der Filmgeschichte. \n\n\n\nDas Filmprogramm verbindet zentrale Werke des US-amerikanischen Exilkinos mit den vielschichtigen Erfahrungswelten dieser jüdischen Filmschaffenden\, deren Biografien und Themen zwischen Berlin\, Wien\, Warschau\, Los Angeles und New York oszillieren. Die Auswahl spiegelt sowohl individuelle Lebenswege als auch kollektive Erfahrungen von Flucht\, Exil und kultureller Neuverortung. \n\n\n\nDie Vorführungen finden wechselnd in den beteiligten Institutionen statt; die Auftaktveranstaltung am 17. März 2026 wird in der Urania Berlin ausgerichtet. \n\n\n\nAuf jede Filmvorführung folgt eine moderierte Diskussion mit Knut Elstermann sowie mit anderen Kulturschaffenden \n\n\n\n\nAnmeldung
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SUMMARY:Von Berlin nach Hollywood A Foreign Affair (1948) - Urania
DESCRIPTION:„A Foreign Affair“ (1948) ist eine romantische Komödie des österreichisch-jüdischen Regisseurs Billy Wilder\, die im Nachkriegs-Berlin spielt. Eine US-Kongressabgeordnete untersucht die Moral der amerikanischen Besatzungstruppen und gerät dabei in ein Liebesdreieck mit einem Offizier und einer deutschen Nachtclubsängerin. Der Film ist ein absoluter Klassiker der Komödie und politischen Satire\, der dennoch ein realistisches Bild vom halbzerstörten Berlin der Nachkriegszeit zeigt. \n\n\n\nDiskutierende: \n\n\n\nVolker Schlöndorff ist ein deutscher Filmregisseur\, Drehbuchautor und Filmproduzent und vor allem für seine Verfilmungen deutscher und internationaler Literaturklassiker bekannt. 1939 in Wiesbaden geboren\, verbrachte Schlöndorff einen Großteil seiner Jugend in Paris\, wo er seinen Weg zum Film begann. Er erhielt vielfache Auszeichnungen\, so bekam seine aufwändige Günter-Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ (1979) in Cannes die Goldene Palme und einen Oscar als bester ausländischer Film. Schlöndorffs umfassendes Werk reicht vom Genre- bis zum Dokumentarfilm und setzt sich immer wieder auch mit politischen Themen auseinander. 1992 realisierte Schlöndorff die sechsteilige TV-Dokumentation „Billy\, How Did You Do It?“ über den legendären Filmemacher Billy Wilder\, mit dem ihn eine Freundschaft verband. \n\n\n\n \n\n\n\nVon Berlin nach Hollywood\n\n\n\nAnlässlich des 120. Geburtstags von Billy Wilder (1906–2002) richtet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gemeinsam mit der Urania Berlin e. V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg im Frühjahr 2026 die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ aus. Doch Wilder war nur einer von vielen Jüdinnen und Juden\, die zunächst auf Berliner Bühnen und später in der US-amerikanischen Filmindustrie arbeiteten – wie etwa der Schauspieler Alexander Granach\, der Regisseur Ernst Lubitsch oder die Drehbuchautorin Vicki Baum. Sie prägten die Berliner Kultur der Weimarer Republik und gestalteten nach ihrer Ankunft in den USA die aufblühende Filmindustrie in Hollywood entscheidend mit. Die Filmreihe rückt diese jüdischen Protagonist:innen ins Zentrum\, macht die Kontinuitäten ihres Schaffens zwischen Berlin und Hollywood sichtbar und unterstreicht damit ihren Platz in der Filmgeschichte. \n\n\n\nDas Filmprogramm verbindet zentrale Werke des US-amerikanischen Exilkinos mit den vielschichtigen Erfahrungswelten dieser jüdischen Filmschaffenden\, deren Biografien und Themen zwischen Berlin\, Wien\, Warschau\, Los Angeles und New York oszillieren. Die Auswahl spiegelt sowohl individuelle Lebenswege als auch kollektive Erfahrungen von Flucht\, Exil und kultureller Neuverortung. \n\n\n\nDie Vorführungen finden wechselnd in den beteiligten Institutionen statt; die Auftaktveranstaltung am 17. März 2026 wird in der Urania Berlin ausgerichtet. \n\n\n\nAuf jede Filmvorführung folgt eine moderierte Diskussion mit Knut Elstermann sowie mit anderen Kulturschaffenden. \n\n\n\n\nAnmeldung
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SUMMARY:Stadtspaziergang: Jüdinnen und Juden in der Märzrevolution 1848
DESCRIPTION:Kurz vor dem Jahrestag der Märzrevolution begeben wir uns auf die Spuren der jüdischen Revolutionär:innen\, die sich auf den Barrikaden\, in den Parlamenten oder als Zeitungsmacher an der Märzrevolution beteiligten. Was bedeutete die Berliner Märzrevolution für die Emanzipation des Judentums und welche Hoffnungen gab es im Hinblick auf rechtliche Gleichstellung? \n\n\n\nTreffpunkt: Vor dem Eingang der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n\n\n\nWeitere Informationen und Termine folgen. \n\n\n\nAnmeldung hier klicken \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\nAnmeldung
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SUMMARY:Stadtspaziergang zum Frauentag: Jüdische Berlinerinnen
DESCRIPTION:Die jüdischen Frauen in Deutschland und Berlin mussten sich doppelt emanzipieren. Denn neben der Emanzipation als Frauen in der jüdischen Gesellschaft mussten sie sich auch als Jüdinnen in der überwiegend christlich geprägten Gesellschaft in Berlin zurechtfinden und integrieren. Auf der Tour schauen wir uns an\, welche Stellung die Frauen sowohl in der jüdischen Gesellschaft als auch in der Berliner Bevölkerung in den letzten zwei Jahrhunderten innehatten. Von der ersten ordinierten Rabbinerin der Weltgeschichte\, über Künstlerinnen am Anfang der Moderne\, bis hin zu politischen Kämpferinnen und Frauenrechtlerinnen. \n\n\n\nTreffpunkt: Vor dem Eingang der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n\n\n\nAnmeldung: info@centrumjudaicum.de
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SUMMARY:Tag der Archive
DESCRIPTION:Am zweiten Märzwochenende findet deutschlandweit zum 13. Mal der „Tag der Archive“ statt. Das Archiv des Centrum Judaicum\, das zuletzt vor 20 Jahren teilnahm\, wird am Sonntag\, dem 8. März aus diesem Anlass Führungen und eine kleinen Ausstellung anbieten. \n\n\n\nDer Tag steht unter dem Motto „Alte Heimat – Neue Heimat“ und wir werden Quellen zur (oft unfreiwilligen) Migration der jüdischen Bevölkerung\, aber auch weitere Dokumente aus unseren Archivbeständen präsentieren. \n\n\n\nEs finden zwei Führungen statt\, zu denen eine Anmeldung erforderlich ist (begrenzte Teilnehmerzahl). Die kleine Ausstellung im Vorraum des Archivs kann von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr angesehen werden. \n\n\n\nFührungen:11.00 Uhr  13.00 Uhr \n\n\n\n\nAnmeldung\n\n\n\n\n jeweils ca. 60 min mit max. 10 Teilnehmer*innen. \n\n\n\nBitte melden Sie Ihr Interesse an einer der beiden Führungen (mit bevorzugter Zeit) unter der Adresse info@centrumjudaicum.de an. Wir melden uns dann mit der verbindlichen Bestätigung zurück.
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SUMMARY:KINO KADDISH: Der Golem Live Score / Filmkonzert
DESCRIPTION:Der Golem\, wie er in die Welt kam (Paul Wegener\, D 1920) zählt zu den zentralen Werken des expressionistischen Stummfilms und der deutsch-jüdischen Filmgeschichte. Der Film erzählt die Legende des Prager Rabbis Löw\, der einen Golem aus Ton erschafft\, um die jüdische Gemeinde zu schützen. In seinen stark symbolischen Bildwelten verdichten sich religiöse Mythologie\, moderne Ästhetik und zeitgenössische gesellschaftliche Spannungen zu einer ambivalenten Erzählung von Schutz\, Macht und Kontrollverlust. Der Golem wird dabei gleichermaßen zur Projektionsfläche von Hoffnung wie von Angst und Gewalt\, ein Spannungsfeld\, das den Film bis heute politisch und kulturell relevant macht.Als Schlüsselwerk der Weimarer Republik reflektiert der Film nicht nur jüdische Selbstverortung\, sondern auch antisemitische Projektionen der Mehrheitsgesellschaft. Zwischen mythologischer Figur\, moderner Technikmetapher und gesellschaftlicher Allegorie entfaltet sich ein vielschichtiger Bedeutungsraum\, der Fragen nach kultureller Kontinuität\, Erinnerung und Deutungshoheit bis in die Gegenwart hinein aufwirft \n\n\n\nLive-VertonungDie Aufführung wird durch eine eigens konzipierte Live-Vertonung von Robyn Schulkowsky (Percussion) sowie Andi und Hannes Teichmann (Elektronik) neu interpretiert. Percussion\, präparierte Klangobjekte und elektronische Texturen verweben sich zu immersiven Klangräumen\, die den Stummfilm nicht illustrativ begleiten\, sondern ihn als zeitgenössisches audiovisuelles Ereignis neu erfahrbar machen. Die musikalische Intervention versteht sich als Übersetzung des expressionistischen Bildraums in eine heutige klangliche Sprache und öffnet neue Wahrnehmungsebenen jenseits historischer Distanz. \n\n\n\nSprecher:innen und Musiker:innen \n\n\n\nTirza Seene ist Filmwissenschaftlerin und promoviert an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF zum Thema „Antisemitismus und Film“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind jüdische Erfahrung im Film\, Filmgeschichte und Antisemitismus. Ihre Filmeinführung ordnet den „Golem“ in der Weimarer Filmgeschichte ein\, analysiert seine stereotypen Konstruktionen und verknüpft diese mit Diskursen um Jewishness im Film\, Musik und Erinnerungspraxis. \n\n\n\nRobyn SchulkowskyInternational ausgezeichnete Perkussionistin und Pionierin experimenteller Klangräume mit Schwerpunkt auf Improvisation und interdisziplinären Projekten. Ihre Zusammenarbeit mit Komponisten und Künstler:innen wie John Cage\, Morton Feldman oder Gustavo Dudamel hat die zeitgenössische Perkussionspraxis nachhaltig geprägt. In der Live-Vertonung verbindet sie experimentelle Virtuosität mit radikaler klanglicher Offenheit. \n\n\n\nAndi Teichmann & Hannes TeichmannDie Gebrüder Teichmann sind Musiker\, Produzenten und Komponisten\, bekannt für ihre Arbeit zwischen Clubkultur\, experimenteller Elektronik und globalen Musiktraditionen. In internationalen Soundcamps und kollaborativen Projekten verbinden sie Klangexperimente\, interkulturellen Austausch und kollektive Dialogformate. Ihre elektronische Live-Vertonung öffnet den Film für zeitgenössische Hörweisen und transkulturelle Bezüge. \n\n\n\nAnmeldung \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Insights into the exhibition Gefühldinge (english)
DESCRIPTION:What happens when we listen to objects instead of owning them?\n\nOur world is spinning faster than ever before—and this poses new challenges for our social cohesion.\nOur reactions are often very emotional.\n“Emotional Matters” brings together emotions and memories of Jewish communities with objects from the museum.\n\nIn the exhibition\, Berlin Jews from 14 countries of origin enter into a dialogue with historical objects\nfrom the museum’s collection. The stories behind these objects have mostly been lost due to the Shoah and the turmoil of wars\nand crises. In doing so\, we address central questions of memory and belonging.\nThe exhibition presents the museum as a lively meeting place where past and present collide\n– and where listening becomes an essential form of communication.\n\nThe tour is free of charge.\n\nMeeting point:\n\nPlease note: The tour on June 4\, 2025\, will begin at 3:30 p.m.\n\nat 4:00 p.m. in the entrance area of the New Synagogue Berlin – Centrum Judaicum.\nPlease allow time for security checks.\n\nRegistration at: info@centrumjudaicum.de\nLanguage: German & English\n\nFurther dates\n\n2025:\nJune 4\, 2025 / 3:30 p.m. / German\n07/02/25 / 4:00 p.m. / English\n08/06/25 / 4:00 p.m. / German\n09/03/25 / 4:00 p.m. / English\n10/08/25 / 4:00 p.m. / German\n05.11.25 / 4:00 p.m. / English\n03.12.25 / 4:00 p.m. / German\n\n2026:\n07.01.26 / 4:00 p.m. / English\n04.02.26 / 4:00 p.m. / German\n04.03.26 / 4:00 p.m. / English\n01.04.26 / 4:00 p.m. / German
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SUMMARY:Kammerkonzerte Hannah Szenes Dichterin und Fallschirmspringerin
DESCRIPTION:Die Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße ist weit mehr als ein Museum – sie ist ein Ort der Geschichte und der lebendigen Kultur: Sie bewahrt Erinnerungen und schlägt Brücken zwischen jüdischen und nichtjüdischen Communities. Im atmosphärischen Kuppelsaal präsentiert das DSO die Gesprächskonzertreihe ›Heldinnen‹ mit vier außergewöhnlichen Frauen im Mittelpunkt\, die Leben retteten und dabei ihre eigenen riskierten oder opferten. Ihre Geschichten werden von vier herausragenden Schauspielerinnen neu erzählt. Dazu erklingen Werke u.a. verfolgter jüdischer Komponist:innen mit Kammermusikensembles des DSO. Texte/Dramaturgie: Shelly Kupferberg. \n\n\n\nKonzert 26.02.2026 | 20 Uhr \n\n\n\nHeldinnen: ›Hannah Szenes – Dichterin und Fallschirmspringerin‹Zikmund SchulZwei chassidische Tänze für Viola und Violoncello \n\n\n\nHans KrásaPassacaglia und Fuge für StreichtrioGideon KleinStreichtrioIlse WeberDrei LiederHans Krása›Tanec‹ (Tanz) für Streichtrio \n\n\n\nMitwirkendeElena Rindler\, ViolineByol Kang\, ViolaSara Minemoto\, VioloncelloManuela Czumanski-Scheidt\, GesangDorka Gryllus\, Lesung \n\n\n\nWeitere Termine der Konzertreihe \n\n\n\n07.05.2026 | 20 UhrIrena Sendler – Die Retterin der Kinder aus dem Warschauer Ghetto \n\n\n\n\n\n\nTickets
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung an die»Fabrik-Aktion« und den Protestin der Rosenstraße
DESCRIPTION:Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße \n\n\n\nDer Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu derGedenkveranstaltung am Donnerstag\, den 26. Februar 2026\, ein. \n\n\n\nZum ThemaAm 27. Februar\, dem Tag der berüchtigten »Fabrik-Aktion«\, jährt sich zum 83. Mal der Protest der Frauen der Rosenstraße – jener mutigen Berlinerinnen\, die\, oft mit ihren Kindern\, im Februar und März 1943 tagelang öffentlich gegen die Verhaftung und drohende Deportation ihrer jüdischen Ehemänner demonstrierten. Ihr entschlossener Widerstand ist ein einzigartiges Beispiel für Zivilcourage inmitten der nationalsozialistischen Diktatur. \n\n\n\nDie diesjährige Gedenkveranstaltung steht unter dem Motto \n\n\n\n»Mut zur Menschlichkeit – Rosenstraße 1943 und die Notwendigkeit\,heute gegen neuen Hass aufzustehen«.\n\n\n\nDie Frauen der Rosenstraße widersprachen der Macht des Hasses. Ihr Mut verpflichtet uns heute – in einer Zeit\, in der Antisemitismus wieder wächst und sich in neuen Masken zeigt – aufzustehen\, bevor es zu spät ist. Im Mittelpunkt stehen die mutigen Frauen als Stimmen des Gewissens – damals aber auch heute. Die Erinnerung an ihren Protest mahnt\, dass Menschlichkeit und Solidarität selbst in Zeiten größter Bedrohung möglich sind – und dass Schweigen nie die Opfer\, sondern stets die Täter schützt. Der Geist der Rosenstraße fordert uns auf\, diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten – im öffentlichen Raum\, in den Institutionen\, in der Sprache. \n\n\n\nPROGRAMM\n\n\n\nStilles Gedenken\, Große Hamburger Straße\, 16 UhrEl Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu BerlinKaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg\, Jüdische Gemeinde zu Berlinanschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße \n\n\n\nGedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger\, Rosenstraße 16.15 UhrBegrüßung: Dr. Astrid Ley\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026)und Leiterin der Gedenkstätte und Museum SachsenhausenWorte des Gedenkens: Dr. Stefanie Hubig\, Bundesministerin der Justizund für Verbraucherschutz (angefragt)Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg\,Israelitische Synagogen-Gemeinde(Adass Jisroel) zu BerlinTrialogischer Austausch der Religionen:Marion Gardei\, Kübra Dalkilic und Esther HirschHebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch\, Jüdische Gemeinde zu BerlinKaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg\, Jüdische Gemeinde zu BerlinMusikalische Umrahmung durch den Chor desJüdischen Gymnasiums Moses MendelssohnZum Abschluss legen wir weiße Rosen am Denkmal nieder – als Zeichen des Gedenkensund der Hoffnung. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dortentstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen. \n\n\n\nZusatzangebot:DOKUMENTARFILM AM 25. FEBRUAR 2026ROSENSTRASSE – WO FRAUEN WIDERSTANDEN\, BERLIN 1943Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion\n\n\n\n19 Uhr im Kino ACUDkino\, Veteranenstr. 21\, 10119 Berlin In dem Film »Rosenstraße – wo Frauen widerstanden\, Berlin 1943« von Daniela Schmidt-Langels berichten Zeitzeug/-innen – ehemalige Inhaftierte und Protestierende – eindringlich von diesen Geschehnissen in der Rosenstraße. Auch die Bildhauerin Ingeborg Hunzinger (1915 – 2009)\, selbst Tochter einer »Mischehe«\, ist Protagonistin im Film. Sie schuf das Denkmal für die mutigen Frauen in der Rosenstraße.Auf Grundlage des Dokumentarfilms von Daniela Schmidt-Langels sowie Begegnungen mit Zeitzeug/-innen setzte Margarethe von Trotta ihren Kinofilm »Rosenstraße« (2003) um.Als Podiumsgäste sind anwesend:Daniela Schmidt-Langels\, RegisseurinJulia Franck\, SchriftstellerinUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden EuropasInfos zum Film: Deutschland 1992; Sprache (OV): deutsch; Regie: Daniela Schmidt;Kamera: Norbert Kleiner; Schnitt: Bernhard Schönherr; 45 min; Eintrittspreis: 9 Euro \n\n\n\n \n\n\n\nFreundliche Unterstützung durch Instituto Cervantes Berlin\, Initiativkreis:Anne Frank Zentrum\, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)\, Bet Debora e. V.\, Bezirksamt Mitte von Berlin\, Deutsch-Israelische Gesellschaft\, Deutscher Juristinnenbund e. V. (Landesverband Berlin)\, Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin\, Gedenkstätte Stille Helden\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, Jüdische Gemeinde zu Berlin\, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Stiftung Zurückgeben\, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e. V.
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SUMMARY:Multiplikator:innen Abend
DESCRIPTION:Die Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum lädt Sie herzlich zu unserem Multiplikator:innen-Abend am11. Februar ein. Er findet zwischen 16:00 und 19:30 in der Oranienburger Straße 28-30\, 10117 Berlin statt und richtet sich an Lehrkräfte\, Museumspädagog:innen\, Sozialarbeiter:innen und alle\, die sich für die freie Bildungsarbeit interessieren. \nUm 16:00 bieten wir einen Überblicksrundgang durch unser Museum an.Ab 17:00 stellen wir unsere Vermittlungsformate vor.  \nVielleicht interessieren Sie unsere anderen thematischen Führungen\, zum Beispiel: \n„Was passiert(e) in einer Synagoge – Ritualgegenstände\, Geschichten\, Objekte“ \nOder unsere Rundgänge in der Spandauer Vorstadt\, unsere Seminare & Workshops zur jüdischen Geschichte und Gegenwart\, unsere Bastelworkshops\, bei denen Kinder eine Synagoge-To-Go basteln?  \nWir stellen unsere Bildungsformate vor. „Jüdisches Berlin. Erinnerungen und Heute“ bezieht sich auf unsere jetzige Video-Installation „Mein Jüdisches Berlin“. Auf hochformatigen Monitorpanels begegnen Besucher:innen Menschen und deren Lebenswelten an verschiedenen Orten: etwa in den Kellergewölben des Jüdischen Krankenhauses oder zuhause bei einer orthodoxen Familie. Hier erzählen Berliner:innen selbst\, jüdische und nichtjüdische\, mit diversen Hintergründen\, Geburtsorten\, Lebensgeschichten und Muttersprachen.  \n„Junges Jüdisches Leben Heute“ entstand im Anschluss an unsere vorherige Wechselausstellung #Babel21. Teilnehmende schauen sich Interviews mit ehemaligen Stipendiat:innen des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES) an\, beantworten entsprechende Fragen\, erstellen Mindmaps zu ihren jeweiligen Themen und diskutieren die Inhalte miteinander. Alle Interviewten waren Studierende in Berlin\, und fast alle sind jüdisch. Doch hier enden ihre Gemeinsamkeiten. Ihre familiären Hintergründe\, Beziehungen zum Judentum und zum Jüdischsein\, Meinungen und persönlichen Erfahrungen unterscheiden sich stark voneinander und spiegeln die Vielfältigkeit innerhalb der heutigen Berliner jüdischen Bevölkerung wider. \n „Bunt\, engagiert und gefährdet – Spuren der jüdischen Zivilgesellschaft in der Zwischenkriegszeit“ bietet Schüler:innen und jungen Erwachsenen Archivmaterialien\, Fotos und Videos an\, mit denen sie selbst die Geschichten jüdischer Menschen und Organisationen in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel in der Zwischenkriegszeit entdecken können. Diese Erfahrung bietet Teilnehmenden einen neuen Blick auf Berlin und dient als Vorbild dafür\, wie man lokalhistorischer Forschung zur jüdischen Geschichte in anderen Teilen Berlins und Deutschlands nachgehen kann.  \nWir freuen uns auf Sie! \nDatum: 11.02.26 Zeit: 16:00 – 19:30 \nAdresse: Oranienburger Str. 28-30\, 10117 Berlin \nAnmeldung: bildung@centrumjudaicum.de \nTel: 030 / 88028 317
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SUMMARY:Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust
DESCRIPTION:Das Rumänische Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ Berlin organisiert in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocaust die Podiumsdiskussion „Gespiegelte Gewalt: Kristallnacht (1938) und das Bukarester Pogrom (1941)“ sowie die Deutschlandpremiere des Dokumentarkurzfilms „Die Rebellion und das Pogrom“\, realisiert von Adrian Cioflâncă und Teodora Drăgoi. \n\n\n\nDie Veranstaltung findet am 3. Februar 2026 ab 18:00 Uhr in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28\, 10117 Berlin\, statt. \n\n\n\nAuf dem Podium beteiligen sich Dr. Mariana Hausleitner\, Historikerin und Hochschulprofessorin\, Adrian Cioflâncă\, Historiker und Direktor des Zentrums für die Erforschung der Geschichte der Juden in Rumänien „Wilhelm Filderman“\, Dr. Ottmar Trașcă\, Historiker und leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte „George Barițiu“ der Rumänischen Akademie\, sowie Andrei Kovacs\, Präsident der Vereinigung „Jüdisches Leben in Europa e. V.“ \n\n\n\nIn diesem Jahr jähren sich die Kristallnacht zum 88. Mal und das Bukarester Pogrom zum 85. Mal. Beide Ereignisse stellten entscheidende Etappen in der Eskalation antisemitischer Gewalt in Deutschland und Rumänien dar und waren Teil einer breiteren Gewaltspirale\, die im Holocaust gipfelte. \n\n\n\nDas diesjährige Gedenken bietet eine wichtige Gelegenheit zur Reflexion darüber\, wie Gewalt gegen Juden normalisiert\, imitiert und verbreitet wurde – nicht nur in diesen beiden Ländern\, sondern in ganz Europa\, insbesondere in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Krisen. Die Podiumsdiskussion verfolgt einen vergleichenden Ansatz zu diesen beiden prägenden historischen Momenten in Deutschland und Rumänien – der Kristallnacht und dem Bukarester Pogrom – und beleuchtet die sozialen\, politischen und ideologischen Mechanismen\, die zur Entstehung des Holocaust führten. \n\n\n\nIm Rahmen der Veranstaltung wird der Dokumentarkurzfilm „Die Rebellion und das Pogrom“ gezeigt (2026)\, eine Produktion der Redaktion „Andere Minderheiten“ des Rumänischen Fernsehens (Produzent: Boris Velimirovici). Der Film entstand in einer Kooperation zwischen dem Historiker Adrian Cioflâncă und der Chefredakteurin Teodora Drăgoi. \n\n\n\nDer Dokumentarfilm greift auf einen Bestand an in Archiven bewahrten dokumentarischen Materialien und Fotografien zurück und ergänzt eine bislang überwiegend über anonyme kollektive Akteure erzählte Geschichte um individuelle Gesichter und persönliche Geschichten. \n\n\n\nDie Veranstaltung wird organisiert in Partnerschaft mit dem Zentrum für die Erforschung der Geschichte der Juden in Rumänien – „Wilhelm Filderman“\, dem Institut für Geschichte „George Barițiu“ der Rumänischen Akademie\, der Vereinigung „Jüdisches Leben in Europa e. V.“ sowie der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. \n\n\n\nPodiumsteilnehmer:innen \n\n\n\nDr. Mariana HAUSLEITNER ist Historikerin und Hochschulprofessorin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hessischen Stiftung für Konfliktforschung sowie wissenschaftliche Assistentin an der Freien Universität Berlin (FU Berlin)\, wo sie sich am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften habilitierte. Von 2000 bis 2001 war sie Gastprofessorin an derselben Universität. Zwischen 2003 und 2008 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. \n\n\n\nAdrian CIOFLÂNCĂ ist Direktor des Zentrums für die Erforschung der Geschichte der Juden in Rumänien „Wilhelm Filderman“\, Mitglied des Kollegiums des Nationalrats zur Aufarbeitung der Archive der Securitate. Er hat zahlreiche Studien in den Bereichen Holocaustforschung\, Geschichte des Kommunismus\, Kulturgeschichte und Geschichtstheorie veröffentlicht. Darüber hinaus war er als Berater und Dokumentarist an mehreren Film- und Theaterproduktionen beteiligt. Gemeinsam mit Radu Jude realisierte er die Filme „Ieșirea trenurilor din gară” (2020) „Amintiri de pe Frontul de Est“ (2022) und „Plan Contraplan” (2026). \n\n\n\nDr. Ottmar TRAȘCĂ ist Doktor der Geschichte\, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Bereichs Universalgeschichte und Internationale Beziehungen am Institut für Geschichte „George Bariţiu“ der Rumänischen Akademie. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen: Rumänien in den internationalen Beziehungen während des Zweiten Weltkriegs\, insbesondere die rumänisch-deutschen Beziehungen im Zeitraum 1933–1944\, die rumänisch-ungarischen Beziehungen sowie die Siebenbürgenfragezwischen 1939 und 1947\, das kommunistische Regime in Rumänien\, die Geschichte der Geheimdienste (deutsche\, ungarische und britische) im Zeitraum 1933–1945 sowie den Holocaust in Rumänien. Er ist Autor zahlreicher Studien und Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und Sammelbänden. \n\n\n\nAndrei KOVACS ist seit 2023 Generalsekretär und geschäftsführender Direktor der Vereinigung „Jüdisches Leben in Europa e. V.“ und trägt in dieser Funktion maßgeblich zur strategischen Entwicklung und Ausrichtung der Organisation bei. Seine Tätigkeit zielt darauf ab\, den paneuropäischen kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs zu fördern\, wobei er seine umfassende Erfahrung in strategischer Führung\, öffentlichem Finanzmanagement und dem Aufbau internationaler Netzwerke einbringt.
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SUMMARY:Kammerkonzerte Friedl Dicker-Brandeis – Die Künstlerin im Ghetto Theresienstadt
DESCRIPTION:Die Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße ist weit mehr als ein Museum – sie ist ein Ort der Geschichte und der lebendigen Kultur: Sie bewahrt Erinnerungen und schlägt Brücken zwischen jüdischen und nichtjüdischen Communities. Im atmosphärischen Kuppelsaal präsentiert das DSO die Gesprächskonzertreihe ›Heldinnen‹. Vier außergewöhnliche Frauen stehen inhaltlich im Mittelpunkt: die mutige Fluchthelferin Lisa Fittko\, die visionäre Malerin und Architektin Friedl Dicker-Brandeis\, die Widerstandskämpferin Hannah Szenes und die Sozialarbeiterin Irena Sendler. Sie alle retteten Leben\, riskierten oder opferten dabei ihre eigenen. \n\n\n\nIhre Geschichten werden von vier herausragenden Schauspielerinnen neu erzählt. Dazu erklingen Werke u. a. verfolgter jüdischer Komponist:innen\, Meisterwerke\, die einst verstummten und im Kontext der ›Heldinnen‹-Reihe durch Kammermusikensembles des Deutschen Symphonie Orchester wieder aufleben. Sie erwarten nachdenkliche Abende voller Musik und Geschichten\, die bewegen\, inspirieren und nachhallen. \n\n\n\nKonzert 28.01.2026 | 20 Uhr \n\n\n\nIlse Weber›Ich wandre durch Theresienstadt‹ für Singstimme und Klavier \n\n\n\nViktor UllmannDrei Lieder nach Gedichten von Friedrich Hölderlin \n\n\n\nGideon KleinDuo für Violine und Violoncello \n\n\n\nHans Winterberg›Dort und hier‹ – Vier Lieder nach Franz Werfel für Sopran und Klaviertrio \n\n\n\nMitwirkende Ania Vegry\, SopranClemens Linder\, ViolineAdele Bitter\, VioloncelloHolger Groschopp\, KlavierBibiana Beglau\, Lesung \n\n\n\nWeitere Termine der Konzertreihe \n\n\n\n26.02.2026 | 20 Uhr Heldinnen: ›Hannah Szenes – Dichterin und Fallschirmspringerin‹ \n\n\n\n07.05.2026 | 20 Uhr Irena Sendler – Die Retterin der Kinder aus dem Warschauer Ghetto \n\n\n\n\n\n\nTicktes
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SUMMARY:»SADISMUS ODER WAHNSINN« VON JEANETTE WOLFF
DESCRIPTION:Jeanette Wolff (1888 – 1976) gehört zu den großen\, mutigen Frauenpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Jüdin und SPD-Politikerin wird sie bereits im März 1933 von der SA für zwei Jahre inhaftiert. Im Januar 1942 verschleppt die SS sie nach Riga und im Sommer 1944 in das KZ Stutthof. Nach einem Todesmarsch wird sie am 26. Januar 1945 von der Roten Armee befreit. 1946 verfasst sie ihren Erlebnisbericht Sadismus oder Wahnsinn in Berlin. Im ersten Deutschen Bundestag ist sie die einzige weibliche Holocaust-Überlebende\, eine mahnende Stimme bis zuletzt. \n\n\n\nPROGRAMMGrußworteDr. Anja Siegemund\, Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum JudaicumUwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden EuropasLesungNina Kunzendorf\, SchauspielerinGesprächNatalie Weis\, wissenschaftliche Mitarbeiterin\, Deutscher Bundestag\, und Prof. Dr. Andreas Nachama\, Historiker und ehemaliger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors;Moderation: Shelly Kupferberg\, Autorin und Journalistin \n\n\n\nOrt:Repräsentantensaal\, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28–30\, 10117 BerlinUm Anmeldung bis zum 13. Januar 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. Eintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt.
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SUMMARY:Insights into the exhibition Gefühldinge (english)
DESCRIPTION:What happens when we listen to objects instead of owning them?Our world is spinning faster than ever before—and this poses new challenges for our social cohesion.Our reactions are often very emotional.“Emotional Matters” brings together emotions and memories of Jewish communities with objects from the museum. \nIn the exhibition\, Berlin Jews from 14 countries of origin enter into a dialogue with historical objectsfrom the museum’s collection. The stories behind these objects have mostly been lost due to the Shoah and the turmoil of warsand crises. In doing so\, we address central questions of memory and belonging.The exhibition presents the museum as a lively meeting place where past and present collide– and where listening becomes an essential form of communication. \nThe tour is free of charge. \nMeeting point: \nPlease note: The tour on June 4\, 2025\, will begin at 3:30 p.m. \nat 4:00 p.m. in the entrance area of the New Synagogue Berlin – Centrum Judaicum.Please allow time for security checks. \nRegistration at: info@centrumjudaicum.deLanguage: German & English \nFurther dates \n2025:June 4\, 2025 / 3:30 p.m. / German07/02/25 / 4:00 p.m. / English08/06/25 / 4:00 p.m. / German09/03/25 / 4:00 p.m. / English10/08/25 / 4:00 p.m. / German05.11.25 / 4:00 p.m. / English03.12.25 / 4:00 p.m. / German \n2026:07.01.26 / 4:00 p.m. / English04.02.26 / 4:00 p.m. / German04.03.26 / 4:00 p.m. / English01.04.26 / 4:00 p.m. / German
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DESCRIPTION:Until the end of 2025\, we will be offering free city tours of Spandauer Vorstadt and Scheunenviertel in German and English every second Sunday of the month. Starting at the New Synagogue\, we will trace the footsteps of Berlin’s oldest and most prominent Jewish institutions from 1672 to the present day. We visit the remains of Berlin’s oldest Jewish cemetery and the site of the world-renowned College of Jewish Studies and many other sites. We will learn about the establishment of the Jewish community\, its efforts to achieve full equality\, its flourishing at the turn of the century\, its near destruction during the Nazi era\, and its painstaking efforts to rebuild. Along the way\, we will encounter personalities such as Regina Jonas\, the first female rabbi in world history\, and the writer Franz Kafka\, who spent the last year of his life in Berlin. \n\n\n\nMeeting Point: In front of the entrance of the New Synagogue\, Oranienburger Str. 28-30 10117 \n\n\n\nRegistration: info@centrumjudaicum.de / 030 880 28 316 \n\n\n\nLanguage: Englisch
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SUMMARY:Offener Stadtspaziergang Jüdische Geschichte & Gegenwart Spandauer Vorstadt & Scheunenviertel Deutsch
DESCRIPTION:Kostenlose Stadtrundgänge jeden 2. Sonntag:jüdische Geschichte und Gegenwart in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel \nBis Ende 2025 bieten wir jeden zweiten Sonntag im Monat kostenlose Stadtrundgänge durch die Spandauer Vorstadt und Scheunenviertel auf Deutsch und Englisch an. Von der Neuen Synagoge aus begeben wir uns auf die Spuren der ältesten und prominentesten jüdischen Einrichtungen Berlins von 1672 bis heute. Wir sehen unter anderem die Reste des ältesten jüdischen Friedhofs Berlins und den Standort der weltweit renommierten Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Wir erfahren über die Gründung der Gemeinde\, ihre Bestrebungen nach voller Gleichberechtigung\, ihr Aufblühen um die Jahrhundertwende\, ihre Beinahe-Zerstörung in der NS-Zeit und ihren Fortbestand bis heute. Unterwegs begegnen wir Persönlichkeiten wie Regina Jonas\, der ersten Rabbinerin der Weltgeschichte\, und dem Schriftsteller Franz Kafka\, der sein letztes Lebensjahr in Berlin verbrachte. \nTreffpunkt: Vor dem Eingang der Neuen Synagoge\, Oranienburger Str. 28-30 10117 Berlin \nDie nächsten Termine: \n15.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n29.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n13.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n27.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch
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SUMMARY:Offener Stadtspaziergang Jüdische Geschichte & Gegenwart Spandauer Vorstadt & Scheunenviertel Deutsch
DESCRIPTION:Kostenlose Stadtrundgänge jeden 2. Sonntag:jüdische Geschichte und Gegenwart in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel \nBis Ende 2025 bieten wir jeden zweiten Sonntag im Monat kostenlose Stadtrundgänge durch die Spandauer Vorstadt und Scheunenviertel auf Deutsch und Englisch an. Von der Neuen Synagoge aus begeben wir uns auf die Spuren der ältesten und prominentesten jüdischen Einrichtungen Berlins von 1672 bis heute. Wir sehen unter anderem die Reste des ältesten jüdischen Friedhofs Berlins und den Standort der weltweit renommierten Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Wir erfahren über die Gründung der Gemeinde\, ihre Bestrebungen nach voller Gleichberechtigung\, ihr Aufblühen um die Jahrhundertwende\, ihre Beinahe-Zerstörung in der NS-Zeit und ihren Fortbestand bis heute. Unterwegs begegnen wir Persönlichkeiten wie Regina Jonas\, der ersten Rabbinerin der Weltgeschichte\, und dem Schriftsteller Franz Kafka\, der sein letztes Lebensjahr in Berlin verbrachte. \nTreffpunkt: Vor dem Eingang der Neuen Synagoge\, Oranienburger Str. 28-30 10117 Berlin \nDie nächsten Termine: \n15.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n29.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n13.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n27.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch
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SUMMARY:Streit und Straßenkampf - Unterwegs für die Freiheit
DESCRIPTION:Die Juristin\, Aktivistin und Paul-Spiegel-Preisträgerin Karoline Preisler besucht seit dem Massaker der Hamas regelmäßig aggressive Anti-Israel-Demos\, um\, mit einem Blumenstrauß und einem Pappschild in der Hand\, für die Freilassung aller noch verbliebenen Geiseln und Meinungsfreiheit zu protestieren. Sie wird regelmäßig bespuckt und tätlich angegriffen\, ist zur Zielscheibe für Querdenker\, Reichsbürger und Islamisten geworden und steht darum unter Polizeischutz. \n\n\n\nIn Ihrem sehr persönlichen Buch berichtet Karoline Preisler von ihrem Engagement für Meinungsfreiheit und gewaltfreie Auseinandersetzung\, nimmt uns mit auf ihre Israel-Reise in das traumatisierte Land\, erzählt aber auch von ihrem Alltag in einer Demokratie\, in der der öffentliche Raum nicht mehr sicher ist. \n\n\n\nVom Zentralrat der Juden wurde Karoline Preisler am 5. November 2025 für Ihr Engagement für die Meinungsfreiheit und gegen Antisemitismus mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet. \n\n\n\nOrt: Repräsentantensaal \, Neue Synagoge Berlin – Centrum JudaiucmOranienburger Straße 28-30\, 10117 Berlin \n\n\n\n \n\n\n\n Anmeldung unter: dialog@jg-berlin.org \n\n\n\nEine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin\, in Kooperation mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und dem Ariella Verlag
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SUMMARY:Jüdisch-Literarisches Rondeel: "Deutsche und Juden"
DESCRIPTION:»Deutsche und Juden – ein ungelöstes Problem« lautete eine Diskussion\, die im August 1966 im Rahmen des Jüdischen Weltkongresses in Brüssel mit Gershom Scholem\, Golo Mann\, Karl Jaspers und anderen stattfand. Die Konfrontation blieb nicht aus: Historische Fragen traten offen zutage\, die sich politisch nicht beschwichtigen ließen – und bis heute nachwirken. Ein neu erschienener Band dokumentiert die damaligen Beiträge und ergänzt sie um eine aktuelle Perspektive. Vom spannungsvollen Verhältnis »zweier Nationen« war 1966 die Rede. Was bedeutete es\, wenn damals von »Deutschen« und »Juden« die Rede war? Was schrieb man ihnen zu? Wir führen das Gespräch sechzig Jahre später neu mit zweien\, die die historische Gegenüberstellung analysieren: mit einer deutsch-jüdischen Autorin\, die Israel gut kennt\, und einem jüdisch-israelischen Autor\, der über Jahre in Deutschland gelebt hat. Wir fragen: Welche Vorstellungen übereinander\, aber auch welche Selbstverständnisse existieren heute? Was trennt jüdische Israelis und deutsche Jüdinnen und Juden\, was eint sie – gerade nach dem 7. Oktober? \n\n\n\nDas Jahr 2025 markiert 60 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland –ein Jubiläum\, das an die spezifische historische Verantwortung Deutschlands erinnert als auch die lebendige und keinesfalls selbstverständliche Partnerschaft beider Länder würdigt. Gleichzeitig fällt dieses Jubiläum in eine Zeit tiefgreifender Verunsicherung: Die Terroranschläge der Hamas am 7. Oktober 2023 und der darauffolgende und weiterhin andauernde Krieg in Gaza haben das Verhältnis Israels und Deutschlands auf besondere Weise in den Fokus gerückt. Kaum ein Thema wird in der deutschen Öffentlichkeit derzeit mit vergleichbarer Emotionalität und Intensität debattiert. Umso mehr fordert das Jubiläum zu Reflexion und Dialog auf. \n\n\n\nDie Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum nimmt dies zum Ausgangspunkt für drei Abende im Rahmen ihrer Reihe Jüdisch-Literarisches Rondeel. In diesem Jahr treten deutsche und israelische Autor:innen in den Austausch über das\, was ihr Schaffen prägt und bewegt. \n\n\n\nIm Mittelpunkt der drei Themenabende stehen als zentrale Fragen: Was verbindet Autor:innen in beiden Ländern\, was unterscheidet ihre Realitäten? Wie sehen sie einander? Welche Texte anderer Autor:innen haben das eigene Arbeiten beeinflusst? Und: Welche Rolle kann Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Erschütterungen spielen? \n\n\n\nDie Reihe entsteht in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute Jerusalem. \n\n\n\nSie wird unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung und gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. \n\n\n\nOrt:Repräsentantensaal\,Neue Synagoge Berlin – Centrum JudaicumOranienburger Straße 28-30\, 10117 BerlinAnmeldung: info@centrumjudaicum.de \n\n\n\nOfer Waldman \n\n\n\nOfer Waldman wurde 1979 in ­Jerusalem geboren. Als einer der ­ersten Musiker im West-Eastern ­Divan Orchestra zog er 1999 nach Berlin. Er spielte u. a. im Rundfunk-Sinfonie­orchester Berlin\, bei den ­Nürnberger Philharmonikern\, an der Neuen Israelischen Oper und beim ­Israel Philharmonic Orchestra. Später wurde Ofer Waldman an der ­Hebräischen Universität Jerusalem (Geschichtswissenschaft) sowie an der Freien Universität Berlin (Germanistik) promoviert. Zivil­gesellschaftlich aktiv leitet er das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv. Von ihm erschienen sind »Singularkollektiv. ­Erzählungen« (Wallstein Verlag\, 2023) und Gleichzeit. Briefe zwischen Israel & Europa (Suhrkamp Verlag\, 2024\, zusammen mit Sasha Marianna ­Salzmann). Er ist Autor mehrerer Radiobeiträge und -Hörspiele. 2021 wurde er mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet. \n\n\n\nDana von Suffrin wurde 1985 in München geboren. Sie studierte Politikwissenschaft\, Neuere und Neueste Geschichte und Komparatistik in München\, Neapel und Jerusalem. Seit 2009 ist sie Museums- und Stadtführerin in München. 2017 Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus\, seitdem Postdoc an der LMU. Ihr Debütroman »Otto« erschien 2019 bei Kiepenheuer & Witsch. Nach ihrem gefeierten Debut legte sie mit »Nochmal von vorne« (Kiepenheuer & Witsch) 2024 ihren zweiten Roman vor. Dana von Suffrin wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet\, u.a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019)\, dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020)\, dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020)\, dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025). Sie lebt in München. \n\n\n\n  \nWeitere Termine:  \n\n\n\n9. Oktober: Bilderwelten nach dem 7. Oktober (mit Adriana Altaras und Yirmi Pinkus) \n\n\n\nSeit dem 7. Oktober gehen furchtbare Bilder um die Welt\, Bilder vom Terrorangriff der Hamas\, Bilder des Schreckens und der Verwüstung\, der festgehaltenen Geiseln\, Bilder des Leids und der Zerstörung in Gaza. In Tel Aviv ist eine neue Streetart entstanden\, um die Erfahrungen einzufangen. Welche Bilder sieht man in Israel? Welche in Deutschland? Welche Bilder teilen wir? Welche trennen uns? \n\n\n\nGrußwort:Galili Shachar\, Vorsitzender Leo Baeck Institute Jerusalem \n\n\n\n4. November:  Queere Lebenswelten in Deutschland und Israel (mit Lars Werner und Sharron Hass) \n\n\n\nJüdisch zu sein und queer bedeutet oft ein doppeltes Außenseitertum. Der wachsende Antisemitismus geht mit Homophobie einher\, in Berlin und anderswo. Die jüdische Religion hat ein spannungsvolles Verhältnis zur Homosexualität. Andererseits entstehen neue Formen von Solidarität untereinander und Teilhabe mit anderen. Wir fragen nach jüdischen und nicht-jüdischen Erfahrungen und Perspektiven. \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Führung: Einblicke in die Ausstellung Gefühlsdinge (deutsch)
DESCRIPTION:  \n+++ BESUCHER:INNEN-INFORMATION +++DIE FÜHRUNG AM 01. APRIL 2026 um 16:00 UHR ENTFÄLLT AUS GESUNDHEITLICHEN GRÜNDEN\nERSATZTERMIN IST DER 06. MAI 2026 UM 16:00UHR\nWas passiert\, wenn wir Objekten zuhören\, anstatt sie zu besitzen?Unsere Welt dreht sich heute schneller denn je – und stellt unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt vor neue Herausforderungen.Unsere Reaktionen sind oft sehr emotional.„Gefühlsdinge“ bringt Emotionen und Erinnerungen von jüdischen Communitys mit Objekten des Museums zusammen. \nIn der Ausstellung treten Berliner Jüdinnen und Juden aus 14 Herkunftsländern in einen Dialog mit historischen Dingenaus der Sammlung des Museums. Die Geschichten dieser Objekte sind durch die Schoa\, durch die Wirren von Kriegenund Krisen zumeist verschütt gegangen. Dabei sprechen wir zentrale Fragen nach Erinnerung und Zugehörigkeit an.Die Ausstellung zeigt das Museum als lebendigen Begegnungsraum\, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen– und in dem Zuhören zu einer essenziellen Form der Verständigung wird. \nDie Führung ist kostenfrei. \nTreffpunkt: \n16:00 Uhr im Eingangsbereich der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. \nAnmeldung unter: info@centrumjudaicum.deSprache: Deutsch & Englisch \nWeitere Termine \n2025:04.06.25 / 15:30 Uhr / Deutsch02.07.25 / 04.00 p.m. / Englisch06.08.25 / 16:00 Uhr / Deutsch03.09.25 / 04.00 p.m. / Englisch08.10.25 / 16:00 Uhr / Deutsch05.11.25 / 04.00 p.m. / Englisch03.12.25 / 16:00 Uhr / Deutsch \n2026:07.01.26 / 4.00 p.m. / Englisch04.02.26 / 16:00 Uhr / Deutsch04.03.26 / 4.00 p.m. / Englisch01.04.26 / 16:00 Uhr / Deutsch / entfällt06.05.26 / 16:00 Uhr / Deutsch / Ersatztermin
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DESCRIPTION:Until the end of 2025\, we will be offering free city tours of Spandauer Vorstadt and Scheunenviertel in German and English every second Sunday of the month. Starting at the New Synagogue\, we will trace the footsteps of Berlin’s oldest and most prominent Jewish institutions from 1672 to the present day. We visit the remains of Berlin’s oldest Jewish cemetery and the site of the world-renowned College of Jewish Studies and many other sites. We will learn about the establishment of the Jewish community\, its efforts to achieve full equality\, its flourishing at the turn of the century\, its near destruction during the Nazi era\, and its painstaking efforts to rebuild. Along the way\, we will encounter personalities such as Regina Jonas\, the first female rabbi in world history\, and the writer Franz Kafka\, who spent the last year of his life in Berlin. \n\n\n\nMeeting Point: In front of the entrance of the New Synagogue\, Oranienburger Str. 28-30 10117 \n\n\n\nRegistration: info@centrumjudaicum.de / 030 880 28 316 \n\n\n\nLanguage: Englisch
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DESCRIPTION:Kostenlose Stadtrundgänge jeden 2. Sonntag:jüdische Geschichte und Gegenwart in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel \nBis Ende 2025 bieten wir jeden zweiten Sonntag im Monat kostenlose Stadtrundgänge durch die Spandauer Vorstadt und Scheunenviertel auf Deutsch und Englisch an. Von der Neuen Synagoge aus begeben wir uns auf die Spuren der ältesten und prominentesten jüdischen Einrichtungen Berlins von 1672 bis heute. Wir sehen unter anderem die Reste des ältesten jüdischen Friedhofs Berlins und den Standort der weltweit renommierten Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Wir erfahren über die Gründung der Gemeinde\, ihre Bestrebungen nach voller Gleichberechtigung\, ihr Aufblühen um die Jahrhundertwende\, ihre Beinahe-Zerstörung in der NS-Zeit und ihren Fortbestand bis heute. Unterwegs begegnen wir Persönlichkeiten wie Regina Jonas\, der ersten Rabbinerin der Weltgeschichte\, und dem Schriftsteller Franz Kafka\, der sein letztes Lebensjahr in Berlin verbrachte. \nTreffpunkt: Vor dem Eingang der Neuen Synagoge\, Oranienburger Str. 28-30 10117 Berlin \nDie nächsten Termine: \n15.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n29.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n13.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n27.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch
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SUMMARY:Kammerkonzerte Varian Fry und Lisa Fittko –Fluchthelfer an der Grenze
DESCRIPTION:Die Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum in der Oranienburger Straße ist weit mehr als ein Museum – sie ist ein Ort der Geschichte und der lebendigen Kultur: Sie bewahrt Erinnerungen und schlägt Brücken zwischen jüdischen und nichtjüdischen Communities. Im atmosphärischen Kuppelsaal präsentiert das DSO die Gesprächskonzertreihe ›Heldinnen‹. Vier außergewöhnliche Frauen stehen inhaltlich im Mittelpunkt: die mutige Fluchthelferin Lisa Fittko\, die visionäre Malerin und Architektin Friedl Dicker-Brandeis\, die Widerstandskämpferin Hannah Szenes und die Sozialarbeiterin Irena Sendler. Sie alle retteten Leben\, riskierten oder opferten dabei ihre eigenen. \n\n\n\nIhre Geschichten werden von vier herausragenden Schauspielerinnen neu erzählt. Dazu erklingen Werke u. a. verfolgter jüdischer Komponist:innen\, Meisterwerke\, die einst verstummten und im Kontext der ›Heldinnen‹-Reihe durch Kammermusikensembles des Deutschen Symphonie Orchester wieder aufleben. Sie erwarten nachdenkliche Abende voller Musik und Geschichten\, die bewegen\, inspirieren und nachhallen. \n\n\n\nKonzert 23.11.2025 | 18 Uhr \n\n\n\n›Varian Fry und Lisa Fittko – Fluchthelfer an der Grenze‹Gideon Klein\, Fantasie und Fuge für Streichquartett Hans Krása\, Thema mit Variationen für StreichquartettViktor Ullmann\, Sreichquartett Nr. 3 op 46MitwirkendeClemens Linder. ViolineAmelie Wallner. ViolineAnnemarie Moorcroft\, ViolaMischa Meyer\, VioloncelloAnne Haug\, Lesung \n\n\n\nWeitere Termine der Konzertreihe \n\n\n\n28.01.2026 | 20 Uhr Friedl Dicker-Brandeis – Die Künstlerin im Ghetto Theresienstadt26.02.2026 | 20 Uhr Hannah Szenes – Dichterin und Fallschirmspringerin \n\n\n\n07.05.2026 | 20 Uhr Irena Sendler – Die Retterin der Kinder aus dem Warschauer Ghetto \n\n\n\n\n\n\nTicktes
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SUMMARY:Mascha Kalékos Berlin: Führung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage
DESCRIPTION:Die spätere Dichterin\, die wie keine andere die heiter-melancholische Stimmung im Berlin der 1920er-Jahre in zahlreichen Gedichten verewigt hat\, kam 1914 mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie waren Kriegsflüchtlinge\, wie viele andere Jüdinnen und Juden aus Mittel- und Osteuropa\, und kamen über mehrere Stationen 1918 im Berliner Scheunenviertel an. Malka Aufen\, wie sie damals hieß\, war ein begabtes Kind und schrieb schon in der Jüdischen Mädchenschule in der damaligen Kaiserstraße Gedichte. \n\n\n\nMascha Kaléko war in unterschiedlichen Welten zuhause. Die eine war das deutsch-jüdische Berlin der 1920er-Jahre. Gleichzeitig sprach sie das Jiddisch der jüdischen Migrant:innen\, auch ihre zwei Ehemänner Saul Kaléko und Chemjo Vinaver\, teilten mit ihr diesen kulturellen Hintergrund. Gleichzeitig schrieb sie ihre Gedichte auf Deutsch und war Stammgast im Romanischen Café\, wo die Berliner Literaturszene sich traf. Das von den Nationalsozialisten zerstörte Berlin war für sie eine zutiefst persönliche Erfahrung und bedeutete das Ende von diesen Erfahrungswelten. \n\n\n\nMit diesem Stadtrundgang besuchen wir die Orte\, die Mascha Kalékos Leben in den ersten Berliner Jahren geprägt haben\, sowie weitere jüdische Einrichtungen in der Spandauer Vorstadt. Unterwegs lassen wir uns von ihren Gedichten leiten\, die Spuren der Gefühlswelt der großen Dichterin in diesen Jahren sichtbar machen. \n\n\n\nJess Earle wurde 1990 in Los Angeles geboren. Er ist Historiker und lebt seit 2013 in Berlin. Er leitet die Bildungsstelle in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit waren die Interaktion zwischen deutschen und osteuropäischen Juden in der Spandauer Vorstadt in den 1920er Jahren und ihre Verfolgung in der NS-Zeit sowie jüdische Erfahrungen in der DDR. Dazu leitet er Bildungsseminare und doziert zu jüdischer Geschichte\, Berliner Geschichte und deutscher Erinnerungskultur. \n\n\n\nTreffpunkt: 30 Minuten vor Beginn\,Eingang der Neuen Synagoge – Centum Judaicum\, Oranienburger Str. 28-30 \n\n\n\nTreffpunkt: 12:00 UhrBeginn: 12:30 UhrTickets: 5 € \n\n\n\nKarten gibt es über papagena-shop.comfortticket.deoder unter +49 (030) 47997474 \n\n\n\nPapagena Kartenvertrieb | Mo – Sa 9:00 – 20:00 Uhr & So 14:00 – 20:00 Uhr \n\n\n\nJugendliche bis 18 Jahre: Eintritt freiErmäßigungen (Nachweis erforderlich):Schüler\, Studenten\, Azubis 20%\, Begleitung für Schwerbehinderte 100%.Karten für Schwerbeschädigte bzw. Rollstuhlfahrer und deren Begleitung sind nur telefonisch(unter der Rufnummer +49 (030) 479 97474) zu erhalten.
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LOCATION:Oranienburger Straße 20-30\, Berlin\, 10117\, Germany
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SUMMARY:Free city walking Tours
DESCRIPTION:Until the end of 2025\, we will be offering free city tours of Spandauer Vorstadt and Scheunenviertel in German and English every second Sunday of the month. Starting at the New Synagogue\, we will trace the footsteps of Berlin’s oldest and most prominent Jewish institutions from 1672 to the present day. We visit the remains of Berlin’s oldest Jewish cemetery and the site of the world-renowned College of Jewish Studies and many other sites. We will learn about the establishment of the Jewish community\, its efforts to achieve full equality\, its flourishing at the turn of the century\, its near destruction during the Nazi era\, and its painstaking efforts to rebuild. Along the way\, we will encounter personalities such as Regina Jonas\, the first female rabbi in world history\, and the writer Franz Kafka\, who spent the last year of his life in Berlin. \n\n\n\nMeeting Point: In front of the entrance of the New Synagogue\, Oranienburger Str. 28-30 10117 \n\n\n\nRegistration: info@centrumjudaicum.de / 030 880 28 316 \n\n\n\nLanguage: Englisch
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SUMMARY:Offener Stadtspaziergang Jüdische Geschichte & Gegenwart Spandauer Vorstadt & Scheunenviertel Deutsch
DESCRIPTION:Kostenlose Stadtrundgänge jeden 2. Sonntag:jüdische Geschichte und Gegenwart in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel \nBis Ende 2025 bieten wir jeden zweiten Sonntag im Monat kostenlose Stadtrundgänge durch die Spandauer Vorstadt und Scheunenviertel auf Deutsch und Englisch an. Von der Neuen Synagoge aus begeben wir uns auf die Spuren der ältesten und prominentesten jüdischen Einrichtungen Berlins von 1672 bis heute. Wir sehen unter anderem die Reste des ältesten jüdischen Friedhofs Berlins und den Standort der weltweit renommierten Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Wir erfahren über die Gründung der Gemeinde\, ihre Bestrebungen nach voller Gleichberechtigung\, ihr Aufblühen um die Jahrhundertwende\, ihre Beinahe-Zerstörung in der NS-Zeit und ihren Fortbestand bis heute. Unterwegs begegnen wir Persönlichkeiten wie Regina Jonas\, der ersten Rabbinerin der Weltgeschichte\, und dem Schriftsteller Franz Kafka\, der sein letztes Lebensjahr in Berlin verbrachte. \nTreffpunkt: Vor dem Eingang der Neuen Synagoge\, Oranienburger Str. 28-30 10117 Berlin \nDie nächsten Termine: \n15.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n29.06.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n13.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch \n27.07.11:00 – 13:00 Deutsch14:00 – 16:00 Englisch
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SUMMARY:Nach dem Pogrom
DESCRIPTION:Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berlin Freedom Week statt und widmet sich den Novemberpogromen 1938 in Berlin\, die oft auf die brennenden Synagogen reduziert werden. Im Mittelpunkt steht diesmal die nachfolgende Eskalation: die massenhaften Verhaftungen jüdischer Männer\, ihre Verschleppung in Konzentrationslager und der Versuch des NS-Staates\, die jüdische Bevölkerung durch gezielte Einschüchterung und Erpressung zur Auswanderung zu zwingen. Anhand aktueller Forschungen und biografischer Fallbeispiele wird die Dynamik dieser Repressionswelle sichtbar gemacht. \n\n\n\nAls Expertin spricht die Historikerin Dr. Susanne Heim\, deren Forschungsschwerpunkte auf Verfolgung und erzwungener Emigration liegen. Zudem spricht Dr. Kim Wünschmann\, Direktorin Institut für die Geschichte der deutschen Juden. Anette Daugardt liest Texte aus Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ). Moderiert wird die Veranstaltung von Anne Weininger-Lepper\, Bildungsreferentin Freundeskreis Yad Vashem e.V. \n\n\n\nAdresse:Oranienburger Str. 28-30\, 10117 BerlinEinlass ab 17:00Uhr \n\n\n\nAnmeldung per E-Mail an info@yad-vashem.de
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