{"id":11171,"date":"2021-10-08T22:19:35","date_gmt":"2021-10-08T20:19:35","guid":{"rendered":"https:\/\/centrumjudaicum.de\/?p=11171"},"modified":"2023-08-23T10:14:51","modified_gmt":"2023-08-23T08:14:51","slug":"11171","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centrumjudaicum.de\/en\/11171\/","title":{"rendered":"1831 &#8211; die Cholerapandemie erreicht Preu\u00dfen. <br class=\"clear\" \/> Zu einem Fundst\u00fcck aus dem Archiv"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1831 &#8211; die Cholerapandemie erreicht Preu\u00dfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu einem Fundst\u00fcck aus dem Archiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pandemien sind keine neue Erscheinung, auch wenn dieser Begriff im 19. Jh. noch nicht gebr\u00e4uchlich war, als die<\/p>\n\n\n\n<p>Welt von mehreren Cholera-Pandemiewellen betroffen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Cholera ist eine hoch ansteckende Durchfallerkrankung, die unbehandelt innerhalb kurzer Zeit zum Tod f\u00fchren<\/p>\n\n\n\n<p>kann. Ausgel\u00f6st wird sie durch ein Bakterium (vibrio cholerae) und meist \u00fcber verunreinigtes Trinkwasser, gelegentlich<\/p>\n\n\n\n<p>auch durch infizierte Nahrung \u00fcbertragen. Die Krankheit trat vermutlich zuerst auf dem indischen Subkontinent auf,<\/p>\n\n\n\n<p>daher wurde sie auch als \u201eAsiatische Cholera\u201c bezeichnet. Mit der zunehmenden Mobilit\u00e4t im 19. Jh. begann ihre<\/p>\n\n\n\n<p>weltweite Verbreitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erste aus Asien kommende Pandemiewelle betraf 1817-1824 vor allem Kleinasien, Ostafrika und Russland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Pandemie (1826-1841) nahm ihren Weg von Mekka nach \u00c4gypten und dann weiter nach Russland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zur Niederschlagung des Novemberaufstands 1830\/31 in Warschau zusammengezogenen russischen Truppen<\/p>\n\n\n\n<p>brachten die Krankheit nach Kongresspolen und damit nach Mitteleuropa. Der Erreger breitete sich bis 1832 in<\/p>\n\n\n\n<p>ganz Europa aus und erreichte schlie\u00dflich die USA. Zu weiteren Wellen kam es 1852-1860 in Asien, Russland und<\/p>\n\n\n\n<p>dann Europa, 1863-1876 in Europa, Nordafrika und S\u00fcdamerika und 1883-1896 \u2013 hier war u.a. Hamburg 1892<\/p>\n\n\n\n<p>stark betroffen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-4-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15462\" srcset=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-4-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-4-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-4-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-4-1.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>In Preu\u00dfen versuchte man im Fr\u00fchjahr 1831 mit milit\u00e4rischen Ma\u00dfnahmen wie der Abriegelung der Grenzen und der Androhung von drastischen Strafen die Ausbreitung der Krankheit nach Westen zu verhindern. An der Ostgrenze Preu\u00dfens wurde von der Ostsee bis zur \u00f6sterreichischen Grenze ein Sanit\u00e4tskordon eingerichtet, ein Grenz\u00fcbertritt war nur an wenigen Stellen nach mehrt\u00e4giger Quarant\u00e4ne m\u00f6glich. Praktisch bestand diese Grenzsperre aus patrouillierenden Soldaten \u2013 wer auf Zuruf nicht reagierte, konnte erschossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Ma\u00dfnahmen wurden Ende Mai \/Anfang Juni 1831 die ersten Choleraf\u00e4lle aus Danzig und K\u00f6nigsberg gemeldet, die Krankheit nahm von dort \u00fcber die \u00f6stlichen Provinzen Preu\u00dfens ihren Weg nach Berlin, Hamburg und andere St\u00e4dte. Entsprechend einer Instruktion vom April 1831 wurden nach einem Krankheitsfall H\u00e4user, Stra\u00dfenz\u00fcge oder ganze Stadteile bzw. St\u00e4dte abgeriegelt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Vor allem in den unteren Bev\u00f6lkerungsschichten breitete sich die Krankheit rasch aus. Die Unkenntnis der Verbreitungswege, Misstrauen gegen die staatlich verordneten Abwehrma\u00dfnahmen und die Beerdigung der Toten in Massengr\u00e4bern auf gesonderten Cholerafriedh\u00f6fen f\u00fchrten vereinzelt zu Unruhen; Verschw\u00f6rungstheorien u.a. gegen \u00c4rzte wegen vermeintlicher Vergiftung der Armen breiteten sich ebenso aus wie Stimmen, die die Juden f\u00fcr die Ausbreitung der Cholera verantwortlich machten. Anders als zu den mittelalterlichen Pestzeiten kam es in Ostmitteleuropa nur vereinzelt zu pogromartigen Ausschreitungen gegen Juden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den prominenten Opfern der Cholera in Preu\u00dfen geh\u00f6rten der Generalfeldmarschall Graf Neidhardt von Gneisenau, dem als Oberbefehlshaber des Preu\u00dfischen Heeres das Oberkommando \u00fcber die Grenzsicherung \u00fcbertragen worden war (gest. am 23. Aug. 1831 in Posen), sowie vermutlich auch der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (gest. am 14. November 1831 in Berlin). Insgesamt verstarben w\u00e4hrend dieser Welle in Preu\u00dfen \u00fcber 40.000 Menschen (von etwa 13 Millionen Einwohnern).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-5-800x533-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15463\" srcset=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-5-800x533-1.jpg 800w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-5-800x533-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-5-800x533-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"519\" height=\"324\" src=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Akten_Gesamtarchivc-CJ_Foto-Anna-Fischer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15464\" srcset=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Akten_Gesamtarchivc-CJ_Foto-Anna-Fischer.jpg 519w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Akten_Gesamtarchivc-CJ_Foto-Anna-Fischer-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Im Archiv des Centrum Judaicum befindet sich eine Akte, die uns diese Pandemie vor 190 Jahren in ihren Auswirkungen auf das soziale Leben in einer j\u00fcdischen Gemeinde im \u00f6stlichen Preu\u00dfen vor Augen f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie stammt von der j\u00fcdischen Gemeinde in Sarne in der Provinz Posen. Die bis 1848 Gro\u00dfherzogtum Posen genannten Gebiete kamen \u2013 nachdem sie bereits im Zuge der drei Teilungen Polens (1772-1793) an Preu\u00dfen gefallen waren \u2013 mit dem Wiener Kongress 1815 wieder zu Preu\u00dfen. Die Bev\u00f6lkerung im Gro\u00dfherzogtum war mehrheitlich polnisch (1816 waren von insgesamt 790.000 Einwohnern rund 521.000 Polen); zugleich war der Anteil der hier lebenden J\u00fcdinnen und Juden mit \u00fcber 6 % weit h\u00f6her als in anderen Teilen Preu\u00dfens.<\/p>\n\n\n\n<p>In der unweit von Rawitsch (polnisch Rawicz) gelegenen Kleinstadt Sarne (polnisch Sarnowa, heute ein Stadtteil von Rawicz) lebten vermutlich seit dem fr\u00fchen 15. Jh. Juden. Zu Beginn der preu\u00dfischen Herrschaft Ende des 18. Jh. wurden hier 88 Juden gez\u00e4hlt, etwa 6,5 % der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Archiv des Centrum Judaicum sind 73 Akten der j\u00fcdischen Gemeinde Sarne aus dem Zeitraum 1829-1892 \u00fcberliefert \u2013 die Gemeinde \u00fcbergab ihre historischen Akten an das 1905 gegr\u00fcndete Gesamtarchiv der deutschen Juden in Berlin, dessen Best\u00e4nde sich heute teilweise im Centrum Judaicum befinden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Akte mit dem Titel \u201eActa der israelitischen Korporation zu Sarne betreffend die K\u00f6nigl[iche] Verordnung zur Abwehrung der Cholera. 1831\u201c wurde am 19. August 1831 angelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie enth\u00e4lt neben einem Anschreiben des B\u00fcrgermeisters das vom preu\u00dfischen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. am 15. Juni 1831 erlassene&nbsp;<em>Gesetz wegen Bestrafung derjenigen Vergehungen, welche die \u00dcbertretung der \u2013 zur Abwendung der Cholera \u2013 erlassenen Verordnungen betreffen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Angef\u00fcgt war au\u00dferdem ein \u201ePublicandum der K\u00f6niglichen Immediat-Commission zu Berlin wegen Abwendung der Cholera\u201c \u2013 \u201eunter der Auflage [\u2026], diese h\u00f6chsten Verordnungen schleunigst, und sp\u00e4testens auf k\u00fcnftigen Schabbas, den 20. d[iesen Monats] in der Synagoge den versammelten Mitgliedern verlesen zu lassen und sie \u00fcber den Inhalt zu belehren\u201c \u2013 beide Dokumente gedruckt auf Deutsch und Polnisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesetz mit dem sperrigen Titel verf\u00fcgte strenge Strafen bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Pandemiema\u00dfnahmen: bei unbefugtem \u00dcberschreiten der Sperrlinien wurde der Gebrauch der Waffe angedroht, es drohten bis zu zehn Jahre Zuchthaus oder gar die Todesstrafe. Auch wenn eine Erkrankung nicht gemeldet und ein Verstorbener heimlich beigesetzt wurde, drohten empfindliche Haftstrafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im anschlie\u00dfenden Publicandum (\u00f6ffentliche Bekanntmachung) vom 17. Juni 1831 wurde auf seit April erlassene Bestimmungen verwiesen, mit denen die obengenannten Abriegelungen der betroffenen Orte und Regionen vorgenommen wurden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15465\" style=\"width:838px;height:1258px\" width=\"838\" height=\"1258\" srcset=\"https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-3.jpg 682w, https:\/\/centrumjudaicum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/CJA_1A-Sa-77_Acta-der-Israelitischen-Corporation-zu-Sarne-3-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 838px) 100vw, 838px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Epidemie erreichte Mitte Juli 1831 die Stadt Posen; am 18. Juli wurde die Stadt abgesperrt, alle Theater und Schulen geschlossen, Gastwirte durften keine sitzenden G\u00e4ste bedienen. Bis Ende November kam es immer wieder zu Erkrankungen in der Stadt, insgesamt 879 von \u00fcber 25.000 Einwohnern, von denen 529 starben. Im gesamten Regierungsbezirk Posen verstarben 3.086 Menschen, \u00fcber 4% der Bev\u00f6lkerung, im Regierungsbezirk Bromberg 20% (4.592 Menschen). Am st\u00e4rksten betroffen waren die gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte. Der Kreis Kr\u00f6ben im S\u00fcdwesten der Provinz Posen, zu dem Sarne geh\u00f6rte, blieb von der Seuche weitgehend verschont.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichsweise wenige Choleraf\u00e4lle gab es unter den j\u00fcdischen Bewohnern der Provinz, obwohl viele von ihnen unter \u00e4rmlichen und beengten Verh\u00e4ltnissen lebten \u2013 die Posener j\u00fcdische Gemeinde verlor nur 24 ihrer \u00fcber 5.000 Mitglieder. Als Ursache sah man u.a. eine reinliche Lebensweise (rituelle Waschungen) und kaum verbreiteten Alkoholkonsum. Eine Rolle spielten auch die Rabbiner, v.a. der Posener Rabbiner Akiba Eger (1761-1837), der eine \u201emosaische Cholera-Kommission\u201c ins Leben rief und auf die gesunde Ern\u00e4hrung der Gemeindemitglieder achtete. Die Gottesdienste fanden in kleineren Gruppen nacheinander statt; auch zu den hohen Feiertagen 5592 wurde nur die H\u00e4lfte der Synagogenpl\u00e4tze besetzt, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Ebenso wurde die Zahl der Gebete reduziert, um die Dauer des Gottesdienstes zu verk\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn manche der Ma\u00dfnahmen und Empfehlungen aus dem 19. Jh. heute nicht mehr so angewendet werden und die Medizin gl\u00fccklicherweise gro\u00dfe Fortschritte gemacht, kann die Besch\u00e4ftigung mit fr\u00fcheren Pandemien Hinweise und Erkl\u00e4rungen f\u00fcr unser heutiges Verhalten geben. Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen wie die Schlie\u00dfung von Theatern, Schulen, Restaurants und Kneipen, Misstrauen gegen staatlich verordnete Schutzma\u00dfnahmen, die Verbreitung von Verschw\u00f6rungsphantasien \u2013 all dies kommt uns in Coronazeiten bekannt und schon fast unheimlich vertraut vor. Manche der mit dem Auftreten der Cholera in dem polnisch-deutsch-j\u00fcdischen St\u00e4dtchen Sarne\/Sarnowa 1831 verordneten Ma\u00dfnahmen und auch die Reaktionen der Bev\u00f6lkerung auf eine unbekannte und schwer einzusch\u00e4tzende Bedrohung sind von unserem heutigen Pandemiealltag gar nicht so weit entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barbara Welker, Oktober 2021<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Quellen und Empfehlungen zum Weiterlesen:<\/p>\n\n\n\n<p>Barbara Dettke, Die asiatische Hydra. Die Cholera von 1830\/31 in Berlin und den preu\u00dfischen Provinzen Posen, Preu\u00dfen und Schlesien, Berlin-New York: de Gruyter, 1995 (Ver\u00f6ffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin; Bd. 89)<\/p>\n\n\n\n<p>Richard J. Evans, Tod in Hamburg. Stadt, Gesellschaft und Politik in den Cholera-Jahren 1830-1910, Hamburg: Rowohlt, 1990<\/p>\n\n\n\n<p>Sophia Kemlein, Die Posener Juden. Entwicklungsprozesse einer polnischen Judenheit unter preu\u00dfischer Herrschaft, Hamburg: D\u00f6lling und Galitz, 1997 (Hamburger Ver\u00f6ffentlichungen zur Geschichte Mittel- und Osteuropas; Bd. 3)<\/p>\n\n\n\n<p>Karl Heinz G\u00f6tze, Der absolute Geist, die Cholera und die Himmelfahrt des Philosophen. Hegels Tod und Bestattung (1831), in: Merkur, 74. Jg., Heft 853 (Juni 2020), S. 76-85 (https:\/\/volltext.merkur-zeitschrift.de\/content\/pdf\/99.120210\/mr-74-6-76.pdf), abgerufen am 09.04.2021<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1831 &#8211; die Cholerapandemie erreicht Preu\u00dfen. Zu einem Fundst\u00fcck aus dem Archiv Pandemien sind keine neue Erscheinung, auch wenn dieser Begriff im 19. 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