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Von Berlin nach Hollywood
Hotel Berlin (1945) OmU – JFBB

10. May 2026 - 18:00 - 21:30

10€

10. May 2026 18:00 21:30

„Hotel Berlin“ (1945) basiert auf Vicki Baums Buch „Hotel Berlin ’43“ (1943) und setzt die Geschichte von Menschen im Hotel fort. Das ehemalige Luxushotel beherbergt nun neben Nazis, Militärs und Spionen auch Widerstandskämpfer und KZ-Flüchtlinge, die allesamt angesichts des absehbaren Endes des Zweiten Weltkriegs unterschiedliche Ziele verfolgen. Der Film wurde Ende 1944 gedreht, feierte im März 1945 Premiere und wurde kurz vor Kriegsende zum finanziellen Erfolg.

Ort:
Kino Krokodil
Greifenhagener Str. 32,
10437 Berlin

Tickets:
10€ regulär , 8€ ermäßigt

Diskutierende:

Lea Wohl von Haselberg ist Film- und Medienwissenschaftlerin an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und forscht und schreibt zu deutsch-jüdischen Themen und Erinnerungskultur. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Repräsentation jüdischer Themen in bundesrepublikanischen Diskursen, jüdischer Filmgeschichte und (audio-visuellen) Erinnerungskulturen. Sie ist Kuratorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg (JFBB) und in einer Doppelspitze künstlerische Leiterin des Festivals.

Von Berlin nach Hollywood

Anlässlich des 120. Geburtstags von Billy Wilder (1906–2002) richtet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gemeinsam mit der Urania Berlin e. V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg im Frühjahr 2026 die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ aus. Doch Wilder war nur einer von vielen Jüdinnen und Juden, die zunächst auf Berliner Bühnen und später in der US-amerikanischen Filmindustrie arbeiteten – wie etwa der Schauspieler Alexander Granach, der Regisseur Ernst Lubitsch oder die Drehbuchautorin Vicki Baum. Sie prägten die Berliner Kultur der Weimarer Republik und gestalteten nach ihrer Ankunft in den USA die aufblühende Filmindustrie in Hollywood entscheidend mit. Die Filmreihe rückt diese jüdischen Protagonist:innen ins Zentrum, macht die Kontinuitäten ihres Schaffens zwischen Berlin und Hollywood sichtbar und unterstreicht damit ihren Platz in der Filmgeschichte.

Das Filmprogramm verbindet zentrale Werke des US-amerikanischen Exilkinos mit den vielschichtigen Erfahrungswelten dieser jüdischen Filmschaffenden, deren Biografien und Themen zwischen Berlin, Wien, Warschau, Los Angeles und New York oszillieren. Die Auswahl spiegelt sowohl individuelle Lebenswege als auch kollektive Erfahrungen von Flucht, Exil und kultureller Neuverortung.

Die Vorführungen finden wechselnd in den beteiligten Institutionen statt; die Auftaktveranstaltung am 17. März 2026 wird in der Urania Berlin ausgerichtet.

Auf jede Filmvorführung folgt eine moderierte Diskussion mit Knut Elstermann sowie mit anderen Kulturschaffenden

10€ regulär
24. March 2026 - 18:00 - 21:30
8. March 2026 - 10:30 - 14:30
Keine weiteren Veranstaltungen