Erinnerungslandschaft Spandauer Vorstadt

Digitale Erinnerungslandschaft Spandauer Vorstadt In einer Kooperation zwischen der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und dem Mitte Museum (regionalhistorisches Museum des Bezirks Mitte von Berlin) werden zehn Straßenmarkierungen […]

Bring them Home

Bring them Home

Bring them Home Seit Ende November 2023 hatten wir in unserer Ausstellung eine Installation mit der Aufforderung „Bring Them Home“, u.a. in Kooperation mit der Tel Aviver Institution ANU. The […]

Übermorgen

Vom 19. – bis 20. Januar 2026 trafen sich die geförderten Institutionen zu einem zweitägigen Zukunftsforen im Stadttheater Fürth zum Wissensaustausch und zur gemeinsamen Fortentwicklung ihrer Vorhaben.

Von Berlin nach Hollywood

Anlässlich des 120. Geburtstags von Billy Wilder (1906–2002) richtet die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gemeinsam mit der Urania Berlin e. V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg im Frühjahr 2026 die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ aus.

Objekt des Monats

Objekt des Monats Die Objektsammlung unseres Museums enthält viele Gegenstände, die nur kurz oder noch nie in unseren Ausstellungen gezeigt wurden. Um Interessierten unsere Sammlungsbestände näherzubringen, werden wir ab Februar […]

Registrierung der überlebenden Juden in Berlin

Bis Kriegsende im Mai 1945 hatten in Berlin zwischen 6.000 und 7.000 Juden und Jüdinnen überlebt – die überwiegende Mehrzahl von ihnen (rund 5.000) in sogenannten „Mischehen“, d.h. sie waren mit nichtjüdischen Ehepartnern verheiratet, die dem jahrelangen Druck der NS-Behörden, sich scheiden zu lassen, widerstanden hatten. Etwa ein Drittel der jüdischen Ehepartner musste einen gelben Stern tragen („sternpflichtige Mischehe“). Auf dem Gelände des Jüdischen Krankenhauses, das auch als Gestapogefängnis, Polizeistation und Sammellager diente, hielten sich rund 800 Personen auf (nach Angaben von Bruno Blau, der statistische Angaben zu den Berliner Juden zusammentrug).

Die Ermordung von vier jüdischen Männern durch die SS am 1. Mai 1945

In den letzten Kriegstagen kam noch eine Reihe von Juden ums Leben, die bis dahin – meist in einer sogenannten „Mischehe“ – überlebt hatten. Einige von ihnen wurden Opfer der Kriegshandlungen, daneben gibt es jedoch auch Fälle, in denen Juden Opfer von lynchartigen Morden durch überzeugte Nazi-Anhänger wurden. Über einen dieser Fälle schreibt Martin Riesenburger in seinen 1960 erstmals erschienenen Erinnerungen „Das Licht verlöschte nicht“:

Die letzten Kriegstage auf dem jüdischen Friedhof Weißensee

Martin Riesenburger, geb. 1896, der bis zu seinem Tod im April 1965 als Rabbiner der Ostberliner jüdischen Gemeinde wirkte, verbrachte die letzten Kriegsmonate in Berlin. Er überlebte, geschützt durch seine nach den Kriterien der Nationalsozialisten nichtjüdische Ehefrau Klara, in einem Gebäude auf dem Friedhof Weißensee, damals Lothringenstr. 22.

Letzte Deportationen

In Berlin lebten Anfang Januar 1945 offiziell noch rund 5.500 Juden und Jüdinnen – die Mehrzahl von ihnen in sogenannten „Mischehen“. Andere hatten sich der Deportation entzogen, indem sie untertauchten – d.h. sie lebten versteckt und ohne Lebensmittelkarten. Die letzten Deportationstransporte aus Berlin im Zeitraum Januar bis März 1945 betrafen vor allem aufgegriffene „illegal“ lebende Jüdinnen und Juden. Im Archiv des Centrum Judaicum ist eine Reihe von Berichten Überlebender überliefert.

Current events

10. May 2026 - 18:00 - 21:30

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Von Berlin nach Hollywood
Hotel Berlin (1945) OmU – JFBB

28. April 2026 - 19:30 - 23:00

Kostenlos

Von Berlin nach Hollywood
Menschen im Hotel (1932) – Urania

23. April 2026 - 18:00 - 21:30

Kostenlos

Von Berlin nach Hollywood
The Seventh Cross (1944) OmU

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