1. November 2026 – 14:00 – 16:00
Anfang November 1923 brach ein Pogrom im Berliner Scheunenviertel aus. Fast zwei Tage lang zogen Berliner durch das Scheunenviertel und verübten Gewalttaten gegen jüdische Menschen in diesem Arbeiterviertel. Diese massive Gewaltausschreitung, zehn Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten, ist aus dem öffentlichen Geschichtsbewusstsein nahezu verschwunden. Auch die historischen Spuren des Scheunenviertels sind kaum vorhanden, nur einige Stolpersteine deuten auf seine ehemals osteuropäisch-jüdische Bevölkerung hin.
Start: Vor der Neuen Synagoge Berlin
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