4. October 2026 – 11:00 – 13:00
Ab August bieten wir jeden ersten Sonntag im Monat bis November einen thematischen Stadtrundgang an, den man sonst auf der digitalen Karte unserer Webseite https://jewishmitteberlin.de findet.
Wie sah der Alltag im Scheunenviertel aus? Wo hat die berühmte Dichterin Mascha Kaléko im Scheunenviertel gelebt? Was für Synagogen und jüdische religiöse Einrichtungen gab es in Berlin Mitte? Warum fand ein Pogrom mitten in)Berlin 10 Jahre vor der NS-Diktatur statt? Antworten auf diese und auf viele andere Fragen gibt es auf unseren Führungen!
Alltag und Kultur im Scheunenviertel
Viele Berliner Juden wohnten am nördlichen Rand oder direkt außerhalb der Berliner Stadtmauer.
Mit der Berliner Gesamtbevölkerung wuchs auch die der Spandauer Vorstadt, welche schnell ein Teil Berlins wurde. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts war die entscheidende Stadtgrenze die Akzisemauer, die die nördliche Grenze der Spandauer Vorstadt bildete – die heutige Torstraße.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts zogen infolge der Industrialisierung und der Emanzipation der Juden in Preußen immer mehr Jüdinnen und Juden nach Berlin. Als Staatsbürger durften sie zum ersten Mal ihren Wohnort frei wählen und das sich industrialisierende Berlin war durch seine vielen Arbeitsmöglichkeiten attraktiv.
04.10. | 11 Uhr
Stadtspaziergang/ Führung
Start: Vor der Neuen Synagoge Berlin
Anmeldung erforderlich!
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