Registrierung der überlebenden Juden in Berlin

Bis Kriegsende im Mai 1945 hatten in Berlin zwischen 6.000 und 7.000 Juden und Jüdinnen überlebt – die überwiegende Mehrzahl von ihnen (rund 5.000) in sogenannten „Mischehen“, d.h. sie waren mit nichtjüdischen Ehepartnern verheiratet, die dem jahrelangen Druck der NS-Behörden, sich scheiden zu lassen, widerstanden hatten. Etwa ein Drittel der jüdischen Ehepartner musste einen gelben Stern tragen („sternpflichtige Mischehe“). Auf dem Gelände des Jüdischen Krankenhauses, das auch als Gestapogefängnis, Polizeistation und Sammellager diente, hielten sich rund 800 Personen auf (nach Angaben von Bruno Blau, der statistische Angaben zu den Berliner Juden zusammentrug).

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