Projekt Übermorgen
Im Rahmen des Programms „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ fördert die Kulturstiftung des Bundes 50 Kultureinrichtungen und Kommunen für die Konzeption und Planung grundlegender struktureller Veränderungsprozesse.
Vom 19. – bis 20. Januar 2026 trafen sich die geförderten Institutionen zu einem zweitägigen Zukunftsforen im Stadttheater Fürth zum Wissensaustausch und zur gemeinsamen Fortentwicklung ihrer Vorhaben. Neben Beratung und kollegialem Austausch standen auch fachliche Impulse und kulturpolitische Diskussionen zu spartenübergreifend verbindenden Fragen wie Partizipation und Teilhabe, Gemeinwohl und Commons oder Sanierungen und Bauvorhaben auf dem Programm.
Seit über 25 Jahren ist die Neue Synagoge Berlin ein Ort der Begegnung, Erinnerung und Bildung im Herzen der Stadt.
Unser Vorhaben im Projekt #Uebermorgen
Neue Synagoge – Neue Wege
Wie kann ein Erinnerungsort in einer komplexen Gegenwart zu einem aktiven Raum des Dialogs und der Teilhabe werden? Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum möchte ihre Rolle als Kultur- und Bildungseinrichtung weiterentwickeln – kreativ, experimentell und zukunftsgerichtet. Im Spannungsfeld zwischen digitalen Anforderungen, erweitertem Publikumsdialog und gesellschaftlicher Verantwortung sucht sie neue Wege, um aktiv auf Veränderungen zu reagieren. In einem Umfeld, das oft von Konkurrenz um Ressourcen geprägt ist, schafft das Programm nun Raum für offenen Austausch – über Disziplinen, Institutionen und Grenzen hinweg. Der Dialog mit Kolleg:innen und Expert:innen soll helfen, bestehende Strategien zu hinterfragen und neue Perspektiven zu erschließen. Ziel ist es, innovative Formate zu entwickeln, die echte Teilhabe ermöglichen – und die Stiftung als offenen, lernenden Erinnerungs- und Kulturort langfristig stärken.
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