Spurlos verschwunden?
Einweihung Strassenmarkierung und digitale Erinnerungslandschaft
Ab sofort sind die 10 Straßenmarkierungen in der Gormannstraße, Rosenthaler Straße, Neue Schönhauser Straße, Alte Schönhauser Straße, Linienstraße, Rosa-Luxemburg-Platz, Mulackstraße, Münzstraße, Max-Beer-Straße und Almstadtstraße angebracht. Auf ihnen sind die jeweiligen Straßennamen in jiddischer Schrift mit Erläuterungen sowie QR-Codes zu finden.
Die QR-Codes führen zu der Webseite www.jewishmitteberlin.de, die eine interaktive Karte präsentiert, auf der wichtige Ereignisse wie etwa das Scheunenviertelpogrom von 1923, unterschiedliche jüdische Biografien sowie Institutionen und Orte des alltäglichen Lebens in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel zu finden sind. Vorgestellt werden insgesamt 40 unterschiedliche jüdische Orte.
Wir danken allen Kooperationspartnern die dieses Projekt im Scheunenviertel physisch und digital zum Leben erweckt haben und so die jüdisch-migrantische Geschichte des Viertels wieder sichtbar machen.
Mitte Museum Berlin, Bezirksamt Mitte von Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Kultur Mitte
Die Einweihung der Straßenmarkierungen und der digitalen Erinnerungslandschaft fand heute statt im Beisein von:
Dr. Anja Siegemund,
Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin- Centrum Judaicum,
Oliver Friederici, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt,
Stefanie Remlinger,
Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte,
Nathan Friedenberg,
Leitung Mitte Museum
Jess Earle,
stellvertretender Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum