ISBN – 978-3-95565-362-0

Jüdische Miniaturen – Band 4

Autoren
Elisa Klapheck

Regina Jonas
Die weltweit erste Rabbinerin

1972 wurde in den USA Sally Priesand ordiniert und lange Zeit für die erste Rabbinerin der Welt gehalten. Erst 30 Jahre später erfuhr die jüdische Öffentlichkeit, dass schon im Dezember 1935 eine Frau das Rabbinatsdiplom erhalten hatte.
Regina Jonas, die weltweit erste Rabbinerin, wuchs in Berlin in sehr einfachen Verhältnissen auf, studierte an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und bestand mit einer bahnbrechenden halachischen Streitschrift “Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?” ihre Abschlussprüfung. Regina Jonas blieben jedoch nur wenige Jahre, in denen die passionierte Predigerin und einfühlsame Seelsorgerin den von Verfolgung und Deportation bedrohten Berliner Juden beistand. 1942 wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach Theresienstadt deportiert. Auch hier wirkte sie als Rabbinerin, hielt Vorträge und half den Mithäftlingen in ihrer Not. 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet.
Die tatsächlich erste Rabbinerin der Welt legte einen wichtigen Grundstein für die Gleichberechtigung der Frau im Judentum. Heute amtieren mehr als 1.000 Rabbinerinnen weltweit.

Empfehlen Sie uns!

Ähnliche Projekte

Aktuelle Veranstaltungen

29. September 2026 - 18:00 - 20:00

Kostenlos

Stille in den Heiligen Schriften

20. November 2026 - 14:30 - 15:00

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage:
Queerness & Gender
im Jüdischen Berlin

20. November 2026 - 12:00 - 13:30

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage:
Queerness & Gender im
Jüdischen Berlin

Info Öffnungszeiten Museum

an folgenden Tagen gelten geänderte Öffnugnszeiten
für das Museum Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

 21.06.2026 | 11-19 Uhr
 23.06.2026 | 10-15 Uhr

Aktuelle Wartungsarbeiten

Liebe Besucher:innen,

aktuell führen wir geplante Wartungsarbeiten an unserer Website durch, um unsere Services für Sie zu verbessern.

In dieser Zeit kann es vorübergehend zu eingeschränkter Verfügbarkeit oder Funktionalität einzelner Bereiche kommen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Zum Inhalt springen