Öffnungszeiten Museum
Sommer:
Dienstag-Donnerstag von 10-14 Uhr
Sonntag-Montag von 11-17 Uhr
Freitag-Samstag geschlossen
Winter:
Sonntag-Donnerstag von 10-18 Uhr
Freitag von 10-15 Uhr
Samstag geschlossen
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung
Die Kuppel ist aktuell geschlossen.

Vita

Direktorin

Dr. Anja Siegemund

ist seit September 2015 Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Zuvor leitete sie sechs Jahre lang das Leo Baeck Institute (LBI) Jerusalem zur Erforschung der Geschichte der deutschen und zentraleuropäischen Juden, das Teil des internationalen LBI mit Zentren auch in New York und London ist – und kam nach 13 Jahren Israel wieder nach Deutschland zurück. Berlin war schon vor Israel ihre Wahlheimat gewesen, von 1999 bis 2002.
Seit der Arbeit in Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen in München und Berlin noch zu Studientagen, über die Zeit am LBI Jerusalem und bis heute ist sie an institutionellen Schnittstellen zwischen Forschung zu jüdischer Geschichte und Kultur und deren gesellschaftlicher Vermittlung tätig. Ihre eigenen Publikationen fokussieren sich auf die Geschichte des deutschen und zentraleuropäischen Zionismus, die Migrationsgeschichte(n) deutscher Juden in Mandatspalästina/Israel, allgemein auf deutsch-jüdische Geschichte, vor allem im 20. Jahrhundert, auf Erinnerungskulturen und die Methoden der Oral History. Interviews mit Zeitzeug*innen, für verschiedene Projekte und Institutionen, waren für sie dabei immer besonders bedeutend.
Für die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum ist ihr Wunsch und ihre Vision ein Museum, das als Erinnerungsort genauso die Relevanz von Geschichte fürs Heute reflektiert und diskutiert, das in Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangeboten die Vielfalt jüdischer Kulturen und Identitäten als Teil Berlins in Geschichte und Gegenwart vermittelt, das „Tuet auf die Pforten“ immer mehr in Form eines offenen Hauses und Ortes des Zusammenkommens der jüdischen und nichtjüdischen Communities verwirklichen kann.

  • Kuratorium der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts
  • Wiss. Beirat vom Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
  • Auswahlkommissionen der Studierendenförderung ELES
  • Wissenschaftlicher Beirat „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – 2021“
  • Historische Kommission zu Berlin
  • Wissenschaftlicher Beirat Neue Dauerausstellung Anne Frank Zentrum, Berlin
  • Stiftungsrat Ursula Lachnit-Fixson Stiftung
  • Kuratorium der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
  • Zionismus mit Verständigung. Deutsche und Prager Zionisten und die “arabische Frage”.
    Veröffentlichung in Vorbereitung.
  • (Hrsg., mit Chana Schütz), Es war einmal in Jerusalem. A very personal view. Gabriella Rosenthal – Zeichnungen, Palestine / Israel 1938-1955,
    mit dem Vorwort „Menschen in Jerusalem“, S. 10-11, Berlin 2019.
  • Was bleibt von den Jeckes? Vom Suchen und von Sehnsuchtswelten,
    in: Mein Israel. Szenen eines Landes. Jüdischer Almanach der Leo Baeck Institute, Berlin 2018, S. 22-33.
  • (Hrsg., mit Dagmar Pruin), My own private Germany. Journey through the past and the present,
    Berlin 2016.
  • (Hrsg., mit Menashe Anzi) German Jews in the Middle East: New Perspectives
    in: The Leo Baeck Institute Yearbook 2016 61 (1), S. 3-5.
  • (Hrsg.), Deutsche und zentraleuropäische Juden in Palästina und Israel – Kulturtransfers, Lebenswelten, Identitäten.
    Beispiele aus Haifa, Berlin 2016 (514 S.)
  • ‘Die Jeckes’: Ein Klischee und Faszinosum neu verhandelt. Plädoyer für ein vielfarbiges Mosaik,
    in: Anja Siegemund (Hrsg.), Deutsche und zentraleuropäische Juden in Palästina und Israel – Kulturtransfers, Lebenswelten, Identitäten. Beispiele aus Haifa, Berlin 2016, S. 11-50.
  • Zionistisch, sozialliberal, deutsch. Die Alija Chadascha und die Gestaltung von Stadt, Gesellschaft und Staat,
    in: Anja Siegemund (Hrsg.), Deutsche und zentraleuropäische Juden in Palästina und Israel – Kulturtransfers, Lebenswelten, Identitäten. Beispiele aus Haifa, Berlin 2016, S. 142-167.
  • (Rück)Blicke auf die Jeckes,
    in: Anja Siegemund (Hrsg.), Deutsche und zentraleuropäische Juden in Palästina und Israel – Kulturtransfers, Lebenswelten, Identitäten. Beispiele aus Haifa, Berlin 2016, S. 483-490.
  • Eine Bürgergesellschaft für den Jischuw. Liberalnationale Zionisten in Palästina,
    in: Jose Brunner (Hrsg.), Deutsche(s) in Palästina und Israel, Tel Aviver Jahrbuch für Deutsche Geschichte 41 (2013), S. 60-81.
  • Trotz allem Liebe. Kurt Blumenfeld in Palästina,
    in: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur, 2009, Nr. 1, S. 33-44.
     רוברט ולטש כמייצג רעיון ה”הסכמה” בין יהודים לערבים,
    עדי גורדון (עורך), “ברית שלום” והציונות הדו-לאומית: “השאלה הערבית” כשאלה יהודית
    [Robert Weltsch als Repräsentant der Idee der Verständigung zwischen Juden und Arabern], in: Adi Gordon (Hrsg.),
    “Brith Schalom” und der binationale Zionismus: die arabische Frage als jüdische Frage], Jerusalem 2008, S. 225-249.
  • Der Zionismus und die arabische Frage,
    in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Online-Dossier “60 Jahre Israel”, April 2008.
  • German Zionists and their Answers to Conflict Management in Palestine,
  • in: Konrad Adenauer Stiftung and the Program on Conflict Management and Negotiation (Hrsg.), The Legacy of the German-Jewish Religious and Cultural Heritage: A Basis for German-Israeli Dialogue?, Ramat Gan 2006, S. 143-160.
  • Deutsche und Prager Zionisten und ihre Idee der Verständigung mit den Arabern, bis zur Gründung des Staaates Israel,
    Phil. Diss, München 2005.
  • Kassandrarufer? – Robert Weltsch, eine Stimme des Verständigungszionismus,
    in: Anne Birkenhauer (Hrsg.), Almanach des Leo Baeck Instituts 2001, Frankfurt am Main 2000, S. 108-126.
  • Familie Schindler: Kaufleute, Dichter und Rabbiner,
    in: Douglas Bokovoy/Stefan Meining (Hrsg.), Versagte Heimat. Jüdisches Leben in Münchens Isarvorstadt 1914-1945, München 1994, S. 303-310.
  • Zur Familiengeschichte der Engelhards,
    in: Douglas Bokovoy/Stefan Meining (Hrsg.), Versagte Heimat. Jüdisches Leben in Münchens Isarvorstadt 1914-1945, München 1994, S. 311-320.

Auswahl

  • „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Erinnerung, Emotion und Objekte als Bedeutungsträger,
    Vortrag auf den Workshop „NS-Raubkunst: Provenienzforschung und Restitutionspraxis in Deutschland und Frankreich“, Bonn, 20. Februar 2019, Institut Français de Bonn.
  • A Political Buber? Buber’s Conception of Jewish-Arab Rapprochement and Conflict Resolution,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “Multiple Dialogues – Martin Buber in Palestine and Israel”, 7.-12. Mai 2015, Hebrew University Jerusalem.
  • Tradition, Herausforderung und Zukunft. Das Archiv des Leo Baeck Instituts Jerusalem
    und sozialgeschichtliche Geschichte “von unten”,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “Traces and Treasures. Preserving and Exploring German-Jewish Collections in Israeli Archives”, 23./24. Juni 2013, Franz Rosenzweig Minerva Research Center, Hebrew University Jerusalem und Deutsches Literaturarchiv Marbach.
  • The Leo Baeck Institute – From “Preserving a Legacy” to “Writing of History”,
    Vortrag auf der 4. Summer Academy of the Research Cluster
    “The Jewish Holy Roman Empire – Jewish Spaces as Spaces “In Between” in a Polycentric Political, Legal and Social Polity”, 25. Juli 2012, Hebrew University Jerusalem.
  • Overly Hyphenated? The Challenge of Being a German-Jewish-Liberal-Zionist in Mandatory Palestine,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “German Times-Israeli Perspectives”.
    A Conference in Honor of Professor Moshe Zimmermann, 18. Juni 2012, Hebrew University Jerusalem.
  • The Notion of the Self and the Other in Hans Kohn’s View of the Conflict in Palestine,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “The Legacy of Hans Kohn”, 12. März 2009, Hebrew University Jerusalem.
  • The German-Jewish Heritage and its Impact on Israeli Identity: A Micro Look into the History of the “Yekkes”,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “The German-Jewish Heritage: A Basis for
    Conflict Mangement”, 1. Januar 2009, Bar Ilan University, Ramat Gan.
  • More than a “spectator”: Robert Weltsch as representative of the concept of Verständigung between Jews and Arabs,
    Vortrag auf dem Fourteenth World Congress of Jewish Studies, Panel “80 Years Brith
    Shalom – The Central European Context”, 2. August 2005, Hebrew University Jerusalem.
  • Kommentatorin bei dem Panel “The Relevance of the German-Jewish Heritage to Conflict Management and Social Transformation”,
    Internationale Konferenz “The Legacy of the German-Jewish Religious and Cultural Heritage: A Basis for German-Israeli Dialogue?”, 1. Juni 2005, Bar Ilan University, Ramat Gan.
  • Begegnungen and Vergegnungen: German Zionists and their Encounters with the Yishuv,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “Encounters: Germans between the Holy and the Land”, 9. Mai 2005, University of Haifa.
  • Daydreamers or Cassandra Visions? The Ideas of the German Bi-Nationalists,
    Vortrag auf der Internationalen Konferenz “Germany and Zionism”,15. Dezember 1998, Hebrew University Jerusalem.
Dr. Chana Schütz

stellv. Direktorin

Dr. Chana Schütz

Kuratorin und stellvertretende Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Leiterin des wissenschaftlichen Bereichs, der Sammlung des Centrum Judaicum einschließlich der Judaica-Sammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde und des Archivs, Teilbestand des ehemaligen Gesamtarchivs der deutschen Juden und Sammlungen ehemaliger jüdischer Institutionen und Privatsammlungen.

Bis 2015, zusammen mit Dr. Hermann Simon, verantwortlich für die Realisierung von 76 Ausstellungen.

1992−1995
Leitende Mitarbeiterin in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Inventarisierung des Kunstbesitzes, insbesondere der synagogalen
Judaica der Berliner Jüdischen Gemeinde.

1986−1989
Wissenschaftliche Volontärin an der
Jüdischen Abteilung
des Berlin Museums

1987−1988
Wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,
FG-Projekt „Registrierung und Beschreibung deutscher Bauten in Palästina“

1982−1987
Promotion in Kunstgeschichte,
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

1979−1982
Bachelor of Arts in Kunstgeschichte, Hebräische Universität Jerusalem

 Zukünftige Ausstellung:  Robert Capa – Berlin Sommer 1945

Eröffnung voraussichtlich 9. September 2020 
Eine Ausstellung der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum in Kooperation mit dem International Center of Photography, New York

 

2018−2019
Gabriella Rosenthal. Es war einmal in Jerusalem. A Very Personal View.
Zeichnungen/Drawings, Palestine/Israel , 1938–1955
Anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung des Staates Israel,
Begleitband vorhanden.

Okt. 2018   
Roman Vishniac, Ein Bild aus Zbąszyń, November 1938 −
Ein Bild, das ein Menschenleben rettete.
Installation in der Ausstellung Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938. Die Geschichte der „Polenaktion“
im Rahmen des European Month of Photography 2018,
publiziert im Begleitband EMOP.

2015−2018
Neuinstallation der Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“
in den historischen Räumen der ehemaligen Neuen Synagoge
in der Oranienburger Straße.

2016−2017
„Berlin lebt auf!“. Die Fotojournalistin Eva Kemlein (1909−2004).
Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin,
kuratiert gemeinsam mit Anna Fischer,
Begleitband vorhanden.

2015−2016
abgedreht! Bühnenwelten – Lebenswelten. Chaim Heinz Fenchel (1906–1988),
Begleitband vorhanden.

2015−2016
Momente einer einzigartigen Beziehung – 50 Jahre Deutschland und Israel.
Im Auftrag des Auswärtigen Amtes
07.05.2015 bis 26.07.2015 im Lichthof des Auswärtigen Amtes,
02.08.2015 bis 15.10.2015 in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum,
19.10.2015 bis 05.09.2015 im Bundespresseamt,
02.12.2015 bis 29.01.2016 in abgeänderter Form (Hebräisch/Englisch)
im Yad Ben Zvi Institute, Jerusalem,

Begleitheft vorhanden, hg. von Chana Schütz, Hebräisch/Deutsch/Englisch.

2014−2015
Kurt Jacobowitz Jasen – Eine deutsch-amerikanische Lebensgeschichte

2010−2011
Aliza Auerbach: Überlebende − Survivors – ניצולים.
Fotografien von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien in Israel

2008
Jeckes. Die deutschsprachigen Juden in Israel.
Ausstellung anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel,
Begleitheft vorhanden. Als mobile Ausstellung präsentiert in der
Jüdischen Gemeinde Hannover sowie im Stadtarchiv Celle.

2007 
Hermann Struck (1876−1944). Berliner Künstler und früher Zionist.
Kuratiert gemeinsam mit Ruthi Ofek, Open Museum, Tefen, Israel,
Begleitband vorhanden, Hebräisch und Deutsch.

2007
„Wo ist Lemberg?“
Ausstellungsleitung zusammen mit Irene Stratenwerth.

2006
Kicker, Kämpfer und Legenden − Juden im deutschen Fußball.

Konzeption der Ausstellung, Stadionheft und DVD für Schüler
zusammen mit Dr. Swantje Schollmeyer.

2002
Lesser Ury − Bilder der Bibel,

Begleitband vorhanden.

1999
Moshe Gershuni, Himmel – Bücher.

Dreizehn Radierungen zu Gedichten von Chajim Nachman Bialik
und vierundzwanzig Siebdrucke zu „Kaddish” von Allen Ginsberg,
Begleitband vorhanden, hg. von Chana Schütz.


Ausstellungsleitung zusammen mit Dr. Hermann Simon (Auswahl):

2014
Moses Mendelssohn. Freunde, Feinde und Familie

2013−2014
Bleiben?! Juden im befreiten Berlin

2011
Auf der Suche nach einer verlorenen Sammlung.
Das Berliner Jüdische Museum (1933−1938),
Begleitpublikation vorhanden, hg. von Chana Schütz und Hermann Simon,
Band I: Essays, Band II: Bestandsrekonstruktion

2009−2010
Heinz Koppel. Ein Künstler zwischen Berlin und Wales.
Ausstellung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2009.
Begleitband vorhanden, hg. von Chana Schütz und Hermann Simon.

2005
relativ jüdisch. Albert Einstein − Jude, Zionist, Nonkonformist.
Ausstellungsleitung mit Dr. Christian Dirks, im Rahmen des Einsteinjahres 2005,
Begleitband vorhanden.

2004−2005
Aus Kindern wurden Briefe.
Die Rettung jüdischer Kinder aus Nazi-Deutschland.
Ausstellungsleitung zusammen mit Prof. Dr. Gudrun Maierhof,
Begleitband vorhanden.

2004
Pioniere in Celluloid. Juden in der frühen Filmwelt.
Ausstellungsleitung mit Irene Stratenwerth.

2001
All meine Pfade rangen mit der Nacht.
Jakob van Hoddis, Hans Davidsohn (1887−1942),
Ausstellungsleitung mit Irene Stratenwerth.

1996−1997
Erbe und Auftrag.
Eine Ausstellung aus Anlass des 325-jährigen Bestehens
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin,
Begleitheft vorhanden.

  • Fachbeirat „Jüdisches Erbe“ in Erfurt, Landeshauptstadt Erfurt
  • Wiss. Beirat der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ im DHM, März 2020
  • Stellv. Vorsitzende des wiss. Beirats der Max Liebermann Gesellschaft, beteiligt am Auswahlverfahren für die Besetzung des Direktorenpostens
  • Wiss. Beraterin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Veranstaltungsreihe „Verbannte Wissenschaft, Jüdische Kunsthistoriker im Exil, 2020“
  • Kuratoriumsmitglied Stiftung Exil Museum Berlin, 2019

Publikationen (Auswahl)

  • Zu treuen Händen/ Hannah Arendt und das kulturelle Erbe der Juden Europas,
    in: Begleitband der Ausstellung des Deutschen Historischen Museums,
    Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert,
    hg. von Dorlis Blume, Monika Boll, Raphael Gross,
    Piper Verlag, München  2020, S. 49−58.
  • Gabriella Rosenthal . München 1913 − 1975 Jerusalem und Es war einmal in Jerusalem.
    Die fabelhafte Welt der Gabriella Rosenthal
    ,

    in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum, Gabriella Rosenthal. Es war einmal in Jerusalem. A Very Personal View.  Zeichnungen/Drawings, Palestine/Israel, 1938−1955, hg. zusammen mit Anja Siegemund, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2019. S. 25−28 und S. 29−Toldot ha-omanut. Kunstgeschichte an der Hebräischen Universität, in:
    Vom jüdischen Bilderverbot zur Gründung israelischer Kunstgeschichte. Zu Leben und Werk des Kunsthistorikers Moshe Barasch,
    hg. v. Christine Holste und Richard Faber, Königshausen & Neumann, Würzburg 2019, S. 295−298.
  • Unter dem Trauhimmel – Die Chuppa der Synagoge in der Prinzregentenstraße in Berlin,
    in: Begleitband der Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin Hochzeitsträume. Weddingdreams, hg. von Jane Redlin, Judith Schühle, Jana Wittenzellner,E.A. Seemann Verlag, Leipzig 2018, S. 38−40.
  • Max Liebermann und Lesser Ury. Zwei Juden in Berlin,
    in: Begleitband zur Ausstellung der Liebermann-Villa Max Liebermann und Lesser Ury.
    Zweimal Großstadt Berlin
    ,
    hg. von Daniel Spanke für die Max-Liebermann-Gesellschaft ,
    Berlin 2019, S. 88−95.
  • Berliner Juden – Feindliche Ausländer,
    in: Begleitband zur Ausstellung im Centrum Judaicum
    Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938. Die Geschichte der „Polenaktion“,
    hg. von Alina Bothe und Gertrud Pickhan, Metropol, Berlin 2018, S. 202−211.0
  • „Berlin lebt auf!“ Die Fotojournalistin Eva Kemlein 1909−2004,
    Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum,
    hg. zusammen mit Anna Fischer, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2016.
  • abgedreht! Bühnenwelten – Lebenswelten.
    Stage Designs – Living Spaces. Chaim Heinz Fenchel (1906–1988),
    Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum,
    hg. von Chana Schütz, Hentrich & Hentrich Verlag,  Berlin 2015.
  • Auf der Suche nach einer verlorenen Sammlung. Das Berliner Jüdische Museum (1933−1938),
    Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum,
    hg. zusammen mit Hermann Simon, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2011, Band I und II.
  • (Hebr.) Karl Schwarz and Tel Aviv Museum’s Early Days, 1933−1947,
    hg. von Chana Schütz , Ruth Feldmann, Koproduktion vom Tel Aviv Museum of Art
    und
    Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Tel Aviv 2010.
  • (Hebr.) In Spite of Everything. Zionists in Berlin,
    in: Jews in Nazi Berlin. From Kristallnacht to Liberation,
    hg. zusammen mit  Beate Meyer und Hermann Simon,
    The University of Chicago Press, Chicago 2009, S. 122−142.
  • Max Liebermann. Impressionistischer Maler. Gründer der Berliner Secession,
    Jüdische Miniaturen,
    Bd. 3, hg. von Chana Schütz, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2004.
  • Lesser Ury – Bilder der Bibel,
    Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum,
    hg. von Chana Schütz, Jüdische Verlagsanstalt, Berlin 2002.
    Lesser Ury – Images from the Bible
    ,
    Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum im Boca Raton Museum of Art, USA 2003.
  • Preußen in Jerusalem (1800−1861).
    Karl Friedrich Schinkels Entwurf der Grabeskirche und die Jerusalempläne Friedrich Wilhelms IV.
    ,
    Dissertation, Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1988.

 

Palästina/Israel, 19.−21. Jahrhundert

  • Jerusalem und Berlin. Eine besondere Beziehung, in:
    Begleitband der Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin Welcome to Jerusalem,
    hg. von Margret Kampmeyer, Cilly Kugelmann,
    im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin, Wienand Verlag, Köln 2017, S. 135−138.
  • From Berlin to Tel Aviv, Karl Schwarz and the Early Days of the Tel Aviv Museum, in:
    Begleitband zur Ausstellung im Martin-Gropius-Bau
    Tel Aviv Museum of Art Visits Berlin, Modern and Contemporary Art,
    hg. vonMartin-Gropius-Bau Berlin, Tel Aviv Museum of Art, Prestel Verlag, 2015.
  • Momente einer einzigartigen Beziehung – 50 Jahre Deutschland und Israel,
    Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung aus Anlass des 50. Jahrestages
    der Aufnahme der deutsch-israelischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik
    Deutschland und dem Staat Israel,
    hg. und Einleitung von Chana Schütz, 2015.
  • „Gründlich, pünktlich, Mittagsschläfer“. Das Erbe der deutschen Juden in Israel, in:
    Das Kulturerbe deutschsprachiger Juden.
    Eine Spurensuche in den Ursprungs-, Transit- und Emigrationsländern
    ,
    hg. von Elke-Vera Kotowski, De Gruyter, Oldenburg 2015, S. 321−327.
  • קרל שווארץ וראשיתו של מוזיאון תל אביב, 1933-1947, חנה שוץ (עורכת), רות פלדמן
    Englischer Parallelsachtitel: Karl Schwarz and Tel Aviv Museum’s Early Days, 1933−1947,
    hg. von Chana Schütz , Ruth Feldmann, Koproduktion vom Tel Aviv Museum of Art und
    Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Tel Aviv 2010.
  • Die deutsch-israelischen Beziehungen im Wandel von 50 Jahren, in:
    Status: Quo? 50 Jahre Staat Israel, Dokumentation einer Ringvorlesung mit der
    Universität GH Essen im Sommersemester 1998,
    hg. von Alte Synagoge, Klartext Verlag, Essen 1999, S. 123−135.
  • Karl Friedrich Schinkel’s Design for the Church of the Holy Sepulchre
    and the Prussian Involvement in Jerusalem during the Nineteenth Century
    , in:
    The Real and Ideal Jerusalem in Jewish, Christian and Islamic Art. Studies in Honor of
    Bezalel Narkiss on the Occasion of his Seventieth Birthday, Jewish Art,
    Volumes 23/24, 1997−1998, S. 492−503.
  • Friedrich Wilhelm IV. und das Bistum Jerusalem, in:
    Der verkannte Monarch. Friedrich Wilhelm IV. in seiner Zeit,
    Brandenburgische Historische Studien, Bd. I,
    hg. von Peter Krüger, Julius H. Schoeps, Verlag für Berlin-Brandenburg,
    Potsdam 1997, S. 249−266.
  • Mein Haifa lob ich mir – Eine Leipzigerin in Israel, in:
    Das Exil der kleinen Leute. Alltagserfahrung deutscher Juden in der Emigration,
    hg. von Wolfgang Benz, C.H.Beck Verlag, München 1991, S. 134142.

Publikationen zu deutsch-jüdischer Kunst und Kultur

  •  „Dein Herz ein Lied von Mozart singt“. Beatrice Zweig und Eretz Israel, in: Begleitband zur Ausstellung des Museums Pankow „Ich hab gezeichnet, da ist aller Kummer verflogen.“ Beatrice Zweig 1892−1971, hg. von Maren Jung-Diestelmeier, Bernt Roder, Museum Pankow, Berlin 2017, S. 80−85.
  • Beobachtungen zu jüdischen Kultobjekten aus der Zeit von Moses Mendelssohn, in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum Moses Mendelssohn. Freunde, Feinde & Familie, hg. von Eva-Maria Thimme, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2014, S. 88−101.
  • Kult und Form. Moderne religiöse Kunst im Jüdischen Museum sowie Die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum  Auf der Suche nach einer verlorenen Sammlung. Das Berliner Jüdische Museum (1933−1938), Band I: Essays, hg. zusammen mit Hermann Simon, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2011, , S. 120−135 und 213−232.
  • Max Liebermann vor Gericht – Ein Essay im Berliner Börsen-Courier, in: Begleitband zur Ausstellung der Liebermann-Villa Der Jesus-Skandal. Ein Liebermann-Bild im Kreuzfeuer der Kritik, hg. von Martin Faass, Max-Liebermann-Veranstaltungs GmbH , Berlin 2009, S. 78−82.
  • Sonderarbeiten im behördlichen Auftrag“ (1941−1945). Bekannte und unbekannte Quellen − Das Tagebuch des Künstlers Arno Nadel(verfasst gemeinsam mit Hermann Simon), in: Zwischen Rassenhass und Identitätssuche: Deutsch-jüdische literarische Kultur im nationalsozialistischen Deutschland, Internationale Konferenz der Freien Universität Berlin, des Leo-Baeck-Instituts und des Jüdischen Museums Berlin / 9.-11. Oktober 2006, S. 441−465.
  • Max Liebermann: German Painter and Berlin Jew(verfasst zusammen mit Hermann Simon), in: Begleitband zur Ausstellung des Skirball Cultural Center Max Liebermann. From Realism to Impressionism, hg. von Barbara C. Gilbert, Skirball Cultural Center, Los Angeles, 2005, S. 151−165.
  • Wo ist Alfred Dreyfus? Die Darstellung in der humoristischen Bildpresse Deutschlands, in: Begleitkatalog zur Wanderausstellung des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam J´accuse…! … ich klage an! Zur Affäre Dreyfus. Eine Dokumentation, hg. vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam, Verlag für Berlin-Brandenburg, 2005, S.109−126.
  • Wie der Golem in den Film kam, in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum Pioniere in Celluloid. Juden in der frühen Filmwelt, hg. von Irene Stratenwerth, Hermann Simon, Henschel-Verlag, Berlin 2004, 247−251.
  • Hermann Struck und Arnold Zweig. Eine Freundschaft im Gegensatz, in: Deutscher, Jude, Europäer im 20. Jahrhundert. Arnold Zweig und das Judentum, Jahrbuch für Internationale Germanistik, Bd. 65, hg. von Julia Bernhard, Joachim Schlör, Peter Lang AG – Internationaler Verlag der Wissenschaften, Bern 2004, S. 163−178.
  • Epilog. Die Geschichte der Rettung von Hildegard Dondorf (verfasst zusammen mit Hermann Simon), in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum Aus Kindern wurden Briefe. Die Rettung jüdischer Kinder aus Nazi-Deutschland, hg. zusammen mit Hermann Simon und Gudrun Maierhof, Metropol, Berlin 2004, S.254−261.
  • John Höxter (1884−1938), Zeichner und Literat, in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum All meine Pfade rangen mit der Nacht. Jakob van Hoddis,Hans Davidsohn (1887−1942), hg. von Irene Stratenwerth, Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main und Basel 2001, S. 87f.
  • Karl Schwarz, Jüdische Kunst − Jüdische Künstler. Erinnerungen des ersten Direktors des Berliner Jüdischen Museums, hg. zusammen mit Hermann Simon, Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2001.
  • Max Liebermann as a Jewish Painter: The Artist’s Reception in His Times, in: Begleitband zur Ausstellung im Jewish Museum New York Berlin Metropolis. Jews and the New Culture, 1890−1918, hg. von Emily D. Bilski, The Jewish Museum New York, University of California Press, 1999, S. 146−163.
  • Chajim Nachman Bialik in Berlin, in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum Himmel – Bialik, Ginsberg, Gershuni Bücher, hg. von Chana Schütz, 1999, S. 12−17.
  • „Weil ich ein eingefleischter Jude bin …“ Zur Rezeption des Jüdischen im Werk von Max Liebermann sowie Max Liebermann in Eretz Israel, in: Begleitband zur Ausstellung des Centrum Judaicum Was vom Leben übrig bleibt, sind Bilder und Geschichten. Max Liebermann zum 150. Geburtstag. Rekonstruktion der Gedächtnisausstellung des Berliner Jüdischen Museums von 1936, hg. von Hermann Simon, Selbstverlag des Hrsg., Berlin 1997, S. 67−79 und 133−145.
  • Kunst aus jüdischen Verlagen, in: Europäische Moderne. Buch und Graphik aus Berliner Kunstverlagen 1890 bis 1933, hg. von Kunstbibliothek Berlin, Reimer Verlag, Berlin 1989, S. 141−162.

Publikationen zu jüdischem Leben in Deutschland, 19.−20. Jahrhundert

  • Jude kraft Gesetz – Das Jahr vor dem Novemberpogrom(verfasst zusammen mit Diana Schulle und Hermann Simon), in: Begleitband zur Ausstellung des Märkischen Museums Berlin 1937. Im Schatten von morgen, hg. von Stadtmuseum Berlin, Gernot Schaulinski, Paul Spies, Verlag M, Berlin 2017, S. 64−73.
  • Die Kaiserzeit (1871−1918), The Emperial Era (1871−1918), in: Juden in Berlin/Jews in Berlin, hg. von Andreas Nachama, Julius H. Schoeps, Hermann Simon, Henschel Verlag, Berlin 2001, S. 89−136.
  • אף על פי כ  „Trotzdem“. Zionisten in Berlin, in: Juden in Berlin 1938−1945, hg. von Beate Meyer, Hermann Simon, Philo Verlag, Berlin 2000, S. 128−145.

Auswahl

  • Vortragsreihe: Verbannte Wissenschaft. Portraits jüdischer Kunsthistoriker im Exil.
    28. März 2019: Moshe Barasch und die Etablierung der Kunstwissenschaft in Israel
  • Jewish Berlin − The Pity of it All. Conference Stockholm November 10, 2019
    10. November 2019: Jewish Berlin – The Beginning of it All. The Mendelssohns,
    Haskala, Assimilation and Antisemitism
  • Schusterman Center for Jewish Studies, University of Texas at Austin.
    28. November 2018: Berlin Jews – Enemy Aliens.
    Exhibition EXPELLED! Berlin, 28 October 1938. The history of the „Polenaktion“

05. Dezember 2019: Robert Capa: Berlin, Summer 1945 

  • Séminaire Transferts culturels 2019-2020. Ecole normale supérieure, Paris
    17. Januar 2020: Historiens d’art en exil – Moshe Barasch and the Establishment of
    Fine Arts Studies in Israel

Gründungsdirektor Hermann Simon
1988 – 2015 

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TEMPORÄRE
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Besucherinformationen

Adresse und Anfahrt
Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin
S-Bahn 1,2,25 Oranienburger Str.
S-Bahn 5, 7, 9, 75 Hackescher Markt
U-Bahn 6 Oranienburger Tor
U-Bahn 8 Weinmeisterstr.
Tram M1, M5 Oranienburger Str.
Öffnungszeiten Museum
Sommer: Apr-Sept
Dienstag-Donnerstag von 10-14 Uhr
Sonntag-Montag von 11-17 Uhr
Freitag, Samstag geschlossen
Winter: Okt-März
Sonntag-Donnerstag von 10-18 Uhr
Freitag von 10-15 Uhr
Samstag geschlossen
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung
Die Kuppel ist nur von April bis September zu besichtigen.
Eintrittspreise
Regulär 7,00€
Ermäßigt* 4,50€
Familienticket** 20,00€
*Ermäßigungen gelten für Schulklassen und Gruppen in der Ausbildung, Schwerbehinderte ggf. einschließlich Begleitperson, Arbeitslose, Grundsicherungsempfänger*innen, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Berlinpass-Inhaber*innen.

** 2 Erwachsene + max 3 Kinder (bis 16 Jahre)

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