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Jewish Mitte Berlin
Mascha Kalékos Anfang in Berlin

6. September 2026 - 11:00 - 13:00
Mascha Kaleikos Anfang in Berlin

6. September 2026 11:00 13:00

Ab August bieten wir jeden ersten Sonntag im Monat bis November einen thematischen Stadtrundgang an, den man sonst auf der digitalen Karte unserer Webseite https://jewishmitteberlin.de findet.
Wie sah der Alltag im Scheunenviertel aus? Wo hat die berühmte Dichterin Mascha Kaléko im Scheunenviertel gelebt? Was für Synagogen und jüdische religiöse Einrichtungen gab es in Berlin Mitte? Warum fand ein Pogrom mitten in)Berlin 10 Jahre vor der NS-Diktatur statt? Antworten auf diese und auf viele andere Fragen gibt es auf unseren Führungen!

Mascha Kalekos Anfang in Berlin

Die Dichterin Mascha Kaléko war in der Weimarer Republik ein neuer Stern am literarischen Himmel Berlins, bis das Nazi-Regime ihrer jungen Karriere ein Ende setzte. Geboren am 7. Juni 1907 in Galizien, kam sie mit ihren Eltern als Kriegsflüchtling nach Deutschland und lebte ab 1918 im Berliner Scheunenviertel. Mascha arbeitete zunächst als Sekretärin im Arbeiterfürsorgeamt der Jüdischen Gemeinde in der Auguststraße 17, wo sie ihren ersten Ehemann Saul Kaléko kennenlernte.

Mascha Kaléko verewigte in ihren Gedichten wie kaum eine andere die heiter-melancholische Stimmung des Berlins der 1920er Jahre. Weniger bekannt ist, dass sie ihre ersten Berliner Jahre im Scheunenviertel verbrachte. Sie kam als Kind mit ihrer Familie, die wie viele andere Jüdinnen und Juden aus Ost- und Mitteleuropa vor dem Ersten Weltkrieg flohen. Sie besuchte hier die jüdische Mädchenschule und arbeitete später in Wohlfahrtseinrichtungen in der Gegend. Dieser Stadtspaziergang zeigt Orte und Menschen, die diese Phase ihres Lebens prägten.

06.09. | 11 Uhr
Stadtspaziergang | Führung

Start: Vor der Neuen Synagoge Berlin
Anmeldung erforderlich!

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