Stadtspaziergang mit Heike Stange, Frauentouren
Bleibtreustraße und Savignyplatz sind Adressen, die in Mascha Kalékos Lebensalltag eine wesentliche Rolle spielten. Zugleich gab die Schriftstellerin diesen mit ihren Gedichten eine eigene Bedeutung. 1933 erschien „Das lyrische Stenogrammheft“, das erste Buch der jungen Erfolgsautorin. Auch die antijüdischen Verfolgungen im Nationalsozialismus mit Schreib- und Publikationsverbot trafen sie hier, im damaligen „Neuen Westen“. Nach ihrer Emigration in die USA kehrte sie erstmals 1956 nach West-Berlin zurück. Die Umgebung am Kurfürstendamm blieb ihr Anziehungspunkt, sie suchte nach vertrauten Erinnerungsorten. Wie nahm sie die Nachkriegsgesellschaft wahr? Wie war das Verhältnis von Mascha Kaléko und ihrer Literatur zu Publikum und literarischem Betrieb, wie das Verhältnis zu ihrer Stadt?
Treffpunkt: Vor dem Literaturhaus, Fasanenstraße 23. Die Tour dauert rund zwei Stunden und endet am Kurfürstendamm, Ecke Leibnizstraße.
Der Stadtspaziergang findet begleitend zur kommenden Ausstellung „Mascha Kalékos Berlin, Berlins Mascha Kaléko“, einer Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (ab 18.12.2026), von der auch eine Station in der Villa Oppenheim zu sehen ist.
Die Teilnahme ist kostenlos. Begrenzte Plätze. Bitte per Mail an museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de oder Telefon (+49 30 – 90 29 24 106) anmelden.
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